Poesie Lyrik

Sehnsucht nach „Er-leucht-ung”

Gefangen in Raum und Zeit
Auf dem Weg in die Ewigkeit
Was soll ich tun, wie muss ich sein?
Und bin doch immer allein.
Niemand versteht mich –
Kennt meinen Schmerz
Vielleicht, weil versteinert sein Herz?

Doch eins weiß ich genau und bestimmt
Es gibt in mir nicht nur das Erdenkind
das hier in der Welt keine Liebe find’t.

Vielmehr ist da das Sehnen vom Anbeginn
Das in mir mein Herz fast zerspringt
Wenn Ich mich des EINEN besinne
Wie ich war als ich noch Kinde –
Die Ehrfurcht vor allem was lebt
Die Reinheit mit der ich sprach mein Gebet
Das Wissen um die Verbindung von Mensch zu Mensch
Und dass unser Dasein Ist kurz und begrenzt.

Nur wenn ich will wieder entdecken
Diese Demut und Bescheidenheit
Wenn mir wird kein Weg zurück zu weit
Bin ich reif für die Kraft
des Nicht-Ich-Tuns und Nicht-Ich-Seins.

Damit die EINE Verbindung durch Raum und Zeit
Zwischen Kosmos und Ewigkeit
Und dem Leben Im Stoff auf dieser Erde
Endlich für immer durch mich vollbracht werde.

Die Kraft, die diese Verbindung bedeutet
Die mich tröstet und stärkt
Damit ER-leuchtet!

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