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29. Januar 2010 von Hermann Achenbach

Dr. John Diamond, New York, Inhaber einer Praxis für Präventivmedizin und Psychiatrie erforscht seit Jahrzehnten die Beziehung zwischen Musik und Gesundheit.

Er sagt über Beethoven:

Die letzte und höchst Energiestufe erreichen die Große Fuge op.131 und op. 135, auch die Transkription der Großen Fuge für 4 Hände op.134 und das neue Finale von op. 130, komponiert im Herbst 1826.

Mit diesen letzten Werken hat Beethoven eine sehr hohe Energiestufe erreicht. Bei keinem unserer Tests haben wir einen Komponisten gefunden, der eine höhere Energiestufe erreicht hätte, und es mag wohl sein, dass dies auch nie vorkommen wird – vielleicht ist das überhaupt die höchste Stufe, die ein Komponist je erreichen kann. Vielleicht äußern sich noch höhere Stufen nicht mehr durch Musik, sondern nur noch durch die Stille.

Gemäldeausschnitt: Elli Vincon

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