Bild: Wie die Zeit vergeht
21. Juni 2022 von Cornelia Vierkant

Wie die Zeit vergeht

Schwubs ist man 75 Jahre und die beiden Schwestern schon über 80 Jahren. Mit anderen Worten heißt das, die Zeit auf dieser Erde ist zunehmend begrenzt und der Mensch ist sterblich, trotz seines Geistfunkens. Und er muss zu diesen Gegebenheiten am besten zeitig eine positive, innere Haltung einnehmen.
Und wenn du zurückschaust, sind schon viele gegangen, die dir ans Herz gewachsen waren.
Die Rückschau lässt mich auch sehen, was mein Lebensschiff gut geführt hat.
Es war damals schon die Lehre der Schule des Rosenkreuzes von Jan von Rijckenborgh und Catharose der Petri.
Für meine Eltern war meine damalige Ausrichtung mehr als unverständlich, aber sie ließen mich gewähren.
Dafür bin ich ihnen heute noch dankbar. Es war sowieso so, dass ich mit meinen Schwestern freiheitlich heranwachsen konnte, was sich für uns alle als gut herausstellte, denn wir fanden in Selbständigkeit unseren Lebensweg. Möge vielen Menschen diese Möglichkeit zuteilwerden.
Ich ende diesen Text mit dem 23. Psalm, eine Seemannsfassung aus England, die ich neulich von einer Freundin erhielt. Sie lautet:
„Der Herr ist mein Lotse.
Ich werde nicht stranden.
Er leitet mich auf dunklen Wassern und führt mich auf der Fahrt meines Lebens.
Er gibt mir neue Kraft und hält mich auf rechtem Kurs um seines Namens willen.
Und geht es durch Unwetter und hohe See, fürchte ich mich nicht.
Denn du bist bei mir, deine Liebe und Treue sind mir Schutz.
Du bereitest mir einen Hafen am Ende der Zeit.
Du glättest die Wogen, die mich bedrängen und lässt mich sicher fahren.
Die Lichter deiner Güte und Freundlichkeit werden mich begleiten auf der Reise des Lebens.
Und ich werde Ruhe finden in deinem Hafen immerdar.“

Foto: Brigitte Werner auf Pixabay

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