Freiheit

Syrien – Ostern – Ägypten

Syrer, Iraker, Ägypter: Reagieren sie sensibler, viel früher auf die neuen Strahlungswirksamkeiten?

Früh in der Weltgeschichte bildeten sie schon sesshafte Hochkulturen – aus heutiger Sicht kaum begreifbare, bewundernswerte Gesellschaften.

„Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen!”, so heißt es in der Bibel.

Die Reaktionen auf Unfreiheit sind heftig und schmerzhaft.

In dieser Region fasste man bereits sehr früh das Oster–Drama in Worte.

Ostern?
Hinrichtung?
Barmherzigkeit?
Vernichtung der Ego–Kräfte?

Der ich-zentrale Mörder, der Einsicht Gewinnende und der Erlöser werden hingerichtet.

Das zum Geist Drängende vereint sich mit dem Geist.

Die Materie bleibt – bis alle ihre Erfahrungen gemacht haben.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Arabern, Juden, Europäern, Asiaten und Urvölkern?
Keine!
Nur reagieren die einen schneller als die anderen!
Alle sind wir aus einer Wurzel.
Äste im Wind bekämpfen sich.
Welch ein Wahnsinn!
Friede auf Erden!
Friede im Universum!

Auflösung der Ego–Kräfte steht an.
Geht das Osterdrama seiner Erfüllung entgegen?
Welch eine Hoffnung!
Welch eine Perspektive in unserer Zeit!

Außerhalb des Geoffenbarten befindet sich das Nicht–Geoffenbarte.
Das Andere ist so überwältigend, dass der gesamte Raum mit seinen Milliarden Galaxien im Vergleich dazu ein Nichts ist.

Verstehen wir die Worte des Paulus:

„Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt,
oder wer ist sein Ratgeber gewesen?
Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben,
das ihm werde wieder vergolten?
Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge.
Ihm sei die Ehre in Ewigkeit!”

Gemäldeausschnitt: Quentin Massys  -  Ecce Homo (Prado, Madrid)
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