2. Oktober 2013 von Hermann Achenbach

Was ist real? oder: Die Quantentheorie

Der Urknall ist real gewesen?
Ich weiß es nicht, doch hab´s gelesen.
Ist es ein andres Wort für Schöpfer?
Doch frag ich mich, wer war der Töpfer,
der Lehm und Sternenstaub verdichtet
und dies komplexe Werk verrichtet?
War es ein Wer? War es ein Wesen?
Nun, ich bin nicht dabei gewesen.
Doch Sternenstaub bin ich wohl doch!
Wer glaubt so was? Doch frag ich noch:
Es hat den Anfang doch gegeben?
Es gab die Energie, die Leben
schuf. Doch war´s die Absicht? War es Gutes?
Gibt es nun Gott, was Absolutes?
 
Und wer schuf dieses?
 
War´s in und außerhalb des Paradieses?
Es gibt die Kraft, die Energie gebiert,
die Energie, die Wille, Richtung, Ziel gewährt.
Doch ist der Schöpfungsanfang wohl unkennbar!
Will ich nun dennoch, was unnennbar
aus meiner Sicht interpretieren
und nachvollziehbar buchstabieren:
 
 
Bei mir im Kopf die Lücke klafft,
raumloses Urwesen sich selbst erschafft.
An Worte lässt es sich nicht binden,
Ohn´ Eigenschaft nur ist’s zu finden.
 
Namlose Existenz und absolut!
Ein Schritt dorthin erfordert Mut.
Göttliche Existenz macht selbst sich denkbar.
Und sie allein macht alles lenkbar.
Wir geben ihr Persönlichkeit.
Erkenntnis davon ist noch weit…
 
Sie schöpft das Niedrige mit Tod
bis hin zum Höchsten ohne Not.
Lässt zu das Ewige und Endliche
und Endliches wird das Erkenntliche.
Schöpft Hierarchien ihrer Energie.
Wir nennen manches  Quantentheorie.
Kraft ist Glauben und auch Denken!
Sie können Neues ins Dasein lenken.
Atomstruktur ist kaum noch relevant,
der Gedanke doch ist starker Quant´.
Er leuchtet über den Erdenrand,
führt uns zurück nach „Unbekannt“.
 
Auch wenn der Anfang nicht identifizierbar,
ist der Rest schon leichter koordinierbar.
Die Ur-Differenzierung ist eigenschaftslos,
das Universum unendlich groß.
Die erste Beziehung erklärt sich kaum.
Wir sehen alles nur aus Zeit und Raum.
Aber Realität vollzieht sich durch Leben.
So liegt tiefes Suchen nicht ganz daneben.
 
Forschung und Denken scheinen weit voraus.
Wer kann ihnen noch folgen  im Erdenhaus?
Mathematik macht vieles „wahr“ oder „-scheinlich“.
Nukleartechnik und ihre Fehler machen es peinlich.
Physik wird allmählich zur Geistwissenschaft.
Bejaht mittlerweile geistige Kraft.
 
So möge ihr Denken geistig werden!
Ein großes Glück wäre das auf Erden.
So vieles, was sich voneinander getrennt,
fügt heut sich zusammen in dem Ruf: Erkennt
den allumfassenden Schöpfungsplan,
in dem der Sinn des Lebens erreicht werden kann.
 
Foto: Hermann Achenbach
 

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