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20. April 2011 von Lydia Dust

Nach dem Symposium „Kunst und Spiritualität heute“ am 9. April 2011 in Mannheim

Man kann zum Künstler werden, wenn man’s versucht:

Das Leben ist Kunst
Die Kunst am Morgen aufzustehen
All-ein
Den Tag gestalten
Sein verbreiten
Das Möglichste vollbringen
Leben jede Minute, es gibt nur diese
Sein in allen Dingen, die uns umgeben
Sonne scheint durch die Fenster in unser Herz

Licht aus unseren Herzen hinaus in die Welt
Erkennen, durchdringen, verbinden
Der leere Raum ist bewegt
Die Körper bewegen sich mit
Strömungen aufnehmen und verfolgen
Den Strom aus dem Inneren sich weiten lassen — lassen
Vollbringen – voll bringen was immer schon ist

Der heutige Tag hat mir wieder gezeigt, was Glück ist. Es kommt aus dem Innersten und durchdringt den Stoff, wenn man sich verbindet mit dem, was ist. In Augen zu sehen, die verstehen, die sich verbinden, die sich tragen durch die Zeit und einen Kreis schaffen, in den Menschen eintreten können, das ist Freude, tiefe Freude. Das ist Kunst, die Kunst zu Leben.

Mein Leben folgt einem inneren Gesetz. Es läuft langsam und nimmt Dinge wahr, die sich um den Menschen, die Menschen bewegen. Es schwingt gröber und feiner. Der heutige Tag war ein besonderer Tag. Es war eine besondere Schwingung im Raum. Stille, innere Aufmerksamkeit. Mir wird ein Feld bewusst, das größer wird in Achtung vor einander. Demütig begegne ich diesem.

Gemälde: Schimpanse Congo, Quelle Wikipedia

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