Selbsterfahrung

Krankheit als Entwicklungshilfe

Immer mehr Patienten, die meinen ärztlichen Rat suchen, stellen die Frage:
„Was kann ich tun, damit ich gesund werde?” Der Impuls, der hinter dieser Frage steht, ist als Signatur eines Bewusstseinswandels zu verstehen. Kranke Menschen lernen zunehmend aus eigener Erfahrung, dass es nicht irgend welche Pillen sind – deren Nebenwirkungen häufig zusätzliche Krankheitssymptome bewirken -, die ihr Kranksein wenden können. Sie nehmen vielmehr wahr, dass sie zwar diesen Körper mit allen seinen Zellen und Funktionen haben, dass sie aber dieser Körper nicht wirklich sind. So stellen sie sich die Frage, was im Falle einer Krankheit eigentlich krank ist.

Aus der Quantenphysik und auch der neuen Biologie wissen wir, dass sowohl unsere stofflichen Organe mit ihren Billionen Zellen, als auch deren Lebensfunktionen durch die Impulse eines denkenden Bewusstseins ermöglicht, beeinflusst und festgelegt werden.

Das klingt wahrhaft revolutionär und es lässt uns zugleich aufatmen.
Denn es ist nicht so, dass wir durch die DNS unserer Gene unabänderlich festgelegt sind. Vielmehr ist bewiesen, dass unsere Zellen über spezielle Empfänger, die wie Antennen wirken, energetische Impulse aus der Umgebung aufnehmen und aus diesen Informationen ihre Lebensstrategie im Hinblick auf Wachstum oder Verteidigung einrichten. Sie nutzen dabei das zwar Potential ihres genetischen Pools, ihre Reaktionen im Hinblick auf eine sinnvolle Koordinierung des vielzelligen Organismus sind aber nicht festgelegt. Es sind durchaus Mutationen zu höherer Komplexität und neue Anpassungen an äußere Gegebenheiten möglich.

Wir dürfen uns also endlich verabschieden von der mechanistischen Vorstellung, dass es eine genetische Determination gibt und wir deren Gefangene sind.

So kann uns gerade in den besonderen Umständen des Krankseins die Erkenntnis dämmern, dass wir nicht unsere Galle sind oder unsere Gelenke, die uns weh tun, sondern dass unsere Zellen, die sich entzündet haben, nur die Vollstrecker unserer Lebensmelodie sind, die verstimmt ist.

Wer diktiert eigentlich unsere Lebensmelodie? Es ist weitgehend unser Unterbewusstsein. Es gleicht einer „Software”, die durch Jahrtausende lange Konditionierung und schließlich auch während unserer individuellen Lebensspanne entstanden ist und das Überleben mit allen möglichen Strategien programmiert hat. Es sind Strategien, die sich aus Erfahrung bewährt haben. Unser Unterbewusstsein ist der „Chef im Ring”, der unser Leben lenkt. Er ist – und hier haben wir die zweite Seite der Medaille – gleichzeitig eine Art Gefängniswärter, der jeden Ausbruch in eine neue Bewältigungsmöglichkeit verhindern und uns immer wieder in die gleichen Verhaltensmuster zwingen will. Es verwaltet unsere Glaubenssätze und unsere Überzeugungen, deren Vollstrecker der physische Körper mit seinen Zellen ist.

Das, was uns krank macht, sind letztlich also nicht unsere Zellen und deren genetischer Code; sie machen das Dilemma nur sichtbar. Es sind unsere festgelegten Glaubenssätze, unsere Überzeugungen, die unser Schicksal gestalten.

So kann zum Beispiel die Angst, eine bestimmte Krankheit zu bekommen, sich eines Tages als Programmierer für eine entsprechende Störung auf der Zellenebene erweisen. Gerade in der modernen, technisierten Medizin werden gezielt über die Medien und dahinter stehende Interessenverbände fatale „Glaubenssätze” in die Software unseres Unterbewusstseins einprogrammiert. Es werden Aussagen gemacht – und als „wissenschaftlich fundierte” Dogmen hingestellt -, die die Betroffenen verunsichern und aus Angst ums Überleben zu allerlei drastischen und kostspieligen medizinischen Maßnahmen veranlassen, Maßnahmen, die oftmals noch höheren Leidensdruck zur Folge haben. Ich spreche aus jahrzehntelang gesammelter Erfahrung.

Das Positive unserer Zeit ist aber, dass immer mehr kranke Menschen misstrauisch werden gegenüber gnadenlos programmierten Indoktrinationsprogrammen, die eine statistische und technisierte Medizin aus mechanistisch-materiell geprägten Überzeugungen ihnen auferlegt. Sie begreifen, dass die Urteile und Prognosen, die über sie verhängt werden, sie nur so lange „bannen” können, wie sie sich den Glaubenssätzen dieser Systeme unterwerfen.

In dem Moment, in dem wir zu der Erkenntnis erwachen, dass wir nicht Opfer unserer Gene, sondern unserer Überzeugungen sind, können wir einen Quantensprung in unserem Bewusstsein vollziehen und uns von Altlasten falscher Programmierungen befreien. Wir können die freie Wahl erringen, aus den neuen Bewusstseinsenergien unseres aktuellen Selbst‘ zu leben und unsere Zellantennen mit neuen Tonarten – und deren vielen Obertonreihen – anzuregen. Unser Körper ist nur das Instrument, das die empfangenen Frequenzen aus dem Umfeld, zu denen unser System resonant ist, aufnimmt und in physisches Leben überträgt. Unser bewusstes Selbst entscheidet, ob ein harmonisches Sphärenspiel intoniert wird, oder sich dissonante Geräusche ausleben können.

Aus tiefem Wissen konnte ein geistiger Lehrer des Rosenkreuzes, Jan van Rijckenborgh, sagen: ” Bewusstseinszustand ist Lebenszustand!” Wenn also heute jemand mit der Frage an mich herantritt: „Was kann ich selbst tun, um gesund zu werden” dann finde ich in ihm ein Tor zum wirklichen Heilwerden bereits geöffnet. Und dann ist es leicht, ihn in seinen neuen Bewusstseinswahrnehmungen zu begleiten, die ihn prozessmäßig zum Heilsein führen, aus eigener geistiger Autonomie.

So ist Kranksein immer auch ein Schicksalsangebot, das unser Bewusstsein und damit auch unsere Zellen in neue Bahnen lenken will. Denn wir spüren in solchen Situationen, dass etwas in uns aus der Ordnung, aus der Harmonie des Kosmos gefallen ist.

Gemälde von Tina Juretzek
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