Alchemie

Gesundsein – Rückkehr in die Ordnung.

„Wenn wir die erste Ursache von Krankheit finden wollen, dann ist sie ein Herausfallen aus dem Gesetz.”
( Paracelsus )

Krankheit ist somit eine Dysbalance in der Ordnung unseres Lebenssystems.

Wir haben vergessen, dass wir Teile in dem großen Hologramm des Universums sind. Quantenphysik und neue Biologie lehren uns, dass – ähnlich den bunten russischen Holzpüppchen, die, immer kleiner werdend, das gleiche Bild tragen – alles ineinander verschachtelt ist.

Unsere Wesenheiten werden von Energiefeldern umhüllt und durchdrungen, die sich – von unten her gesehen – in immer feiner schwingende Ebenen ausdehnen, so wie sich die Obertöne eines Klanges, den unsere Ohren hören können, in immer höhere Oktaven aufschwingen, die wir nicht mehr wahrnehmen.

Gesundsein bedeutet, im Einklang zu sein mit den Sphärentönen unseres Universums, in einem lebendigen Fließgleichgewicht mit ihm zu stehen und individuell Anteil zu haben an seinem „Ereignisgeflecht”.

Diesen Kontext, dieses Komplementäre zwischen Geist und seiner materiellen Ausdrucksform beachten wir in der Regel nicht. Die Glaubenssätze eines Descartes, eines Newton und eines Darwin oder eines Zellularpathologen von Virchow haben uns über Jahrhunderte hin zu Gefangenen der Überzeugung gemacht, dass die Materie eine vom Geist unabhängige Realität ist. So konnte sich das materialistisch-mechanistische Weltbild tief in unserem Bewusstsein verankern und unser technisches Zeitalter herbei führen, das in der modernen Medizin einen weiten technisch-reparativen Raum einnimmt.

Die Ordnung des kosmischen Gesetzes wurde dadurch in ihr Gegenteil verkehrt. Man glaubt in der modernen Medizin, dass Heilung durch biochemische Manipulation und technische Reparation zu erzielen sei.

Langsam vollzieht sich indes ein Paradigmenwechsel. Immer mehr Menschen suchen ihre Heilung in selbst verantworteter Bewusstheit. Sie erkennen, dass es ihr Bewusstsein ist, das sie in die höhere Spirale einer geistigen Ordnung führen kann. Und sie spüren, dass ein waches Bewusstsein sie von den atavistischen Zwängen der Unterbewusstseins zu befreien vermag. So besinnen sie sich auf die schöpferische Kraft ihres denkenden Selbstbewusstseins. Es wird zu dem wahren „Gentechniker”, der die physischen Vorraussetzungen schafft, ein gesundes Lebenssystem zurück zu gewinnen, das fähig ist, die Urmelodie des Universums mit zu singen.

Unser Unterbewusstsein, das durch von außen manipulierte Überzeugungen, begrenzte sinnesorganische Wahrnehmungen und atavistische Erfahrungen geprägt ist, wirkt wie ein Rot-, Grün- oder Graufilter, der den Blick auf die Wirklichkeit verstellt und damit auch die Biologie unserer Zellen fehlleitet.

Die Zeit ist reif geworden, um klar zu wissen, dass wirkliche Heilung auf der Bewusstseinsebene ihren Anfang nimmt. Wenn unser Bewusstsein sich in tiefer Selbstbesinnung regeneriert, erfahren wir das primär Geistige in uns, das den sterblichen Körper mitsamt seiner Psyche eine Lebensspanne lang bewohnt und sich durch ihn offenbart.

Gedanken sind schöpferische Kräfte, die in der Lage sind, Materie und lebende Systeme bis auf die biologische Ebene zu beeinflussen. Diese Erkenntnis bedeutet einen evolutionären Quantensprung! Es ist eine Erkenntnis, die nicht nur die Ordnung und richtige Hierarchie in unserer dreigliedrigen Wesenheit ( Geist – Seele – Körper ) herbei führen kann, sondern uns auch auf den uns zugedachten Platz im Gesetz des kosmischen Ereignisfeldes stellt. Es ist der Geist, der die Form schafft!

Dieses Wissen war im Kern aller Religionen verankert. Haben nicht die spirituellen Meister, wenn sie einen Kranken heilten, zu ihm gesagt: „Dein Glaube hat dich gesund gemacht”? Heute beweisen die Quantenphysik und die neue Biologie mit ihren wissenschaftlichen Untersuchungen dieses Urwissen und öffnen das Tor zu einer neuen Dimension ganzheitlichen Heilens. Und das Großartigste daran ist, dass unser bewusstes Selbst unser innerer Arzt ist, der das Heilwerden ermöglicht.

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