Nachdenkliches

Ein merkwürdiger Traum

Ich befand mich mit meinen Kindern und Enkelkindern in einer Wohnung in einer
Ferienanlage an der See. Der Urlaub war zu Ende und es sollte gepackt werden. Ich
bemerkte ein heilloses Durcheinander von nassen Tüchern, schmutziger Wäsche und
Essensresten. Trotz größter Anstrengung waren wir nicht imstande, dieses Chaos zu
ordnen, sodass jeder seine Sachen in eigene Taschen und Koffer verstauen konnte.
Ein bedrückendes Gefühl von Hilflosigkeit und Aussichtslosigkeit überkam mich.
Ich war nahe daran zu schreien. Hörte denn dieser Albtraum niemals auf ?
Da plötzlich stellte sich einer von uns an den Rand des Balkons und sprang in die
Tiefe. Voll Entsetzen schaute ich ihm nach. Aber er blieb unverletzt und stand kerzen-
gerade inmitten einer blendend weißen Sandfläche.
Soweit der Traum.
Was könnte uns dieser Traum aktuell vielleicht zu sagen haben?
Wir haben die Erde durch unsere Habgier, unseren Perfektionsdrang und unserem
Streben nach immer ”mehr”bis an die Grenzen der Belastbarkeit vergiftet und ver-
schmutzt und jetzt zeigen sich die Folgen, die sich unserem Zugriff entziehen.
Was könnte in dieser Situation helfen? Ein Bewusstseinssprung, auf den das Traumbild
symbolisch hinweist?

Foto: StockSnap auf Pixabay
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