Bild: Die Prophezeiungen von Celestine
10. November 2020 von Cornelia Vierkant

Die Prophezeiungen von Celestine

Es war James Redfield, der die Prophezeiungen von Celestine im Jahr 2005 niederschrieb.
Diese Prophezeiungen sollen im Extrakt ohne äußere Rahmenbedingungen hier wiedergegeben werden.
Die Erkenntnisse sollen einem Manuskript der Maya aus dem Jahr 600 vor Christus entstammen und eine spirituelle Daseinsform in Aussicht stellen.
Bevor Inhalte vorgestellt werden, soll kurz auf die Bezeichnung Celestine eingegangen werden: Im 13. Jahrhundert waren die Celestines ein Zweig der Benediktiner und der Gründer des Ordens wurde später Papst Celestine V.
Bei der ersten Erkenntnis geht es um eine kulturelle Transformation; d.h. es kann sich eine besondere Form des Erlebens ergeben. Denn gewisse Lebenssituationen scheinen urplötzlich eine andere Qualität bekommen. Diese Lebenssituationen sind intensiver und anregender.
So taucht die erste Erkenntnis auf, sobald wir beginnen, die Fügungen um uns herum ernst zu nehmen und diese Fügungen sorgen dafür, dass wir die Existenz von etwas Spirituellem wahrnehmen.
In der zweiten Erkenntnis werden die Grenzen materieller Sichtweisen erreichtund es wird deutlich, dass die Beschäftigung mit den Überlebensfragen den Hauptteil unseres Lebens bestimmen. Ungeachtet dessen wächst eine neue wesensmäßige Offenheit, die versucht, die Dinge so zu erkennen, wie sie wirklich sind.
Die dritte Erkenntnis liefert einen neuen Blick auf das Leben an sich; denn sie definiert das physikalische Universum als pure Energie. Und diese Energie reagiert auch darauf, wie wir denken.
So geht es letztlich darum, dass die Menschheit lernen kann, Energiefelder wahrzunehmen. Gemäß dem Physiker Einstein besteht die Materie größtenteils aus leerem Raum plus durchlaufender Energieströme. Und dies betrifft auch den Menschen. So würde der Mensch auch wahrnehmen, dass gewisse Orte mehr Energie abstrahlen als andere. Weiterhin wird gesagt, das die stärkste Energie von alten Wäldern ausgeht. So macht diese Erkenntnis deutlich, dass Naturerscheinungen ein System unerschöpflicher Energie ist.
Die vierte Erkenntnis vermittelt das Wissen, dass die Menschheit seit langem um die einzige Form der Energie kämpft, für die sie offen ist:
„Jene,die zwischen uns Menschen fließt.“
Dieser Kampf ist die Ursache für jeden menschlichen Konflikt auf allen Ebenen. Er reicht von Familienstreitigkeiten bis hin zu Kriegen. Dem allen liegt ein tiefes Gefühl der Unsicherheit und Schwäche zugrunde, das durch fremde Energie aufgehoben werden soll.
Die fünfte Erkenntnis zeigt, dass sich uns eine alternative Energiequelle erschließen kann, wenn wir unsere persönliche Form der Kontrollausübung über andere hinter uns lassen. Dabei ist entscheidend, dass wir nicht in alte Gewohnheiten zurückfallen. Welche sind gemeint? Wir müssen uns vergegenwärtigen, welche Kontrollmechanismen wir als Kind ausübten, um Aufmerksamkeit für uns zu gewinnen und um Energie in unsere Richtung zu lenken.
Dieser Mangel lässt sich beheben, sobald wir mit einer höheren Energie in Kontakt treten. Das Universum ist in der Lage, uns mit allen notwendigen Dingen zu versorgen.
Die sechste Erkenntnis erklärt, durch wen oder wie unsere Energie abgezogen wird. Das geschieht z.B. durch den oder die Unnahbare oder durch den Vernehmungsbeamten, der Verhöre ausführt und mit Schuldzuweisungen arbeitet. Aber auch der Einschüchterer bedient sich ebenfalls fremder Energie.
Zur siebten Erkenntnis wird berichtet, dass jeder Körper eine bestimmte Energiefrequenz hat, die sich aus der molekularen Schwingung seiner Atome ergibt. Wenn der Mensch zulässt, dass die Energie sinkt, leidet der Körper. Dieser Zustand erklärt gleichzeitig die Beziehung zwischen Stress und Krankheit. Liebe ist der einzige Weg zur Aufrechterhaltung des Energiefeldes. Sie hält uns gesund und ist das Wichtigste überhaupt. Deshalb sind Bilder der Angst bei ihrem Auftauchen anzuhalten und durch etwas Positives zu ersetzen.
Die achte Erkenntnis zeigt auf, wie wir denen, die uns Antworten bringen, helfen können. Denn nicht alle Menschen verfügen über die Klarheit, ihre Botschaft zu enthüllen. Denen muss geholfen werden, indem von der eigenen Energie abgegeben wird. Denn wann immer ein anderer Mensch unseren Weg kreuzt, trägt er eine Botschaft für uns. Zufällige Begegnungen gibt es nicht.
Es liegt an uns, ihre Botschaft anzunehmen oder nicht. Diese Erkenntnis warnt auch davor, das menschliche Wachstum aufzugeben. Das kann passieren, wenn wir nach einer anderen Person süchtig sind.
So haben wir uns immer gefragt, weshalb Glück in einer Liebesbeziehung irgendwann endet und es zu Konflikten kommt. Die Antwort lautet: „Es hängt mit dem Energieaustausch zwischen den Beteiligten zusammen.“
Denn wenn ein Partner erwartet, der andere müsse uns jenes erfahrene Gefühl der Sicherheit und des Glücks vermitteln, schneiden wir uns von der Energiezufuhr des Universums ab, und dann werden wir vom Partner immer abhängiger. Dann taucht wieder das alte Drama auf, in dem versucht wird, einander zu kontrollieren, um die Energie des anderen in die eigene Richtung zu lenken.
Jede Form der Sucht ist ähnlich, weil der Süchtige versucht, durch eine Person oder Droge mit dem Universum in Verbindung zu treten. Das Beste in solchen Fällen ist es aber, den eigenen Energielevel anzuheben und sich zu zentrieren.
Die neunte Erkenntnis erklärt, wie sich die menschliche Kultur innerhalb des nächsten Jahrtausends aufgrund bewusster Evolution verändern wird. Sie geht von einem völlig anderen Lebensstil aus, als wir ihn kennen. Die Bedürfnisse des Menschen werden ohne den Austausch von Geld befriedigt, trotzdem gibt es weder Ausschweifung noch Faulheit.
Auch wird es zukünftig viele schöne energetisch, starke Plätze geben, an denen Menschen leben können, weil Wälder nicht mehr abgeholzt werden, so dass sie weiter heranwachsen und Energie regenerieren können.
Die neunte Erkenntnis sagt auch eine Welt voraus, in der jeder zur Ruhe kommt, jedoch aufmerksam nach der nächsten Begegnung Ausschau hält. Jede Begegnung geht einher mit einer bedeutendenEntwicklung.

Aus gnostischer Sicht kann an die Prophezeiungen so angeknüpft werden, dass gesagt werden kann, dass die wahre Energie im Feinstofflichen liegt. Hier ist die Aufmerksamkeit hinzulenken, indem wir uns fragen, welche Ätherwirksamkeiten verstärken wir in unserem Leben? Sind es irdische Äther oder halten wir Ausschau nach höheren Äthern und wenden diese in unserem Leben an? Ist es der Christusäther, dem wir nachstreben und der in unserem Leben dann Einzug halten kann?

Foto: Makalu auf Pixabay

 

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