Literatur

Die blaue Grotte

In dem Buch „Die blaue Grotte” beschreibt der Autor Sergio Bambaren eine Reise durch Europa in deren Verlauf er Capri mit der blauen Grotte sowie die Stadt Assisi in Italien besucht. Wenn er auch schon vor dem Besuch der Stadt Assisi von Franz von Assisi beeindruckt war, auf der jetzigen Reise ist er stets in geistiger Begleitung des Asketen und nimmt immer mehr eine innere Beziehung zu ihm auf. Es ist so, als durchdringt er das Sein von Franz von Assisi, indem er u.a. schreibt:
„Die Askese des Franz von Assisi war oft romantisch verklärt. Er verehrte seine „Herrin Armut” in einer besonderen Weise, denn mit seinem äußerst lebendigen Vorstellungsvermögen schaffte er es, seine Taten perfekt mit seinem Denken in Einklang zu bringen. Durch diese Gabe konnte er Geist und Natur vereinen. In jedem Wesen und in jedem Ding, so gering es auch sein mochte, fand er den Glanz göttlicher Vollendung und konnte in ihm die Schönheit und die Macht, die Weisheit und die Güte des Schöpfers bewundern. So kam es, dass er in allem das Gute sah und seine Predigten sogar auch den Steinen heraus las. Hinzu kam, dass sich sein schlichtes Gemüt um den Gedanken drehte, dass alle Geschöpfe nur einen Vater haben und demnach alle Brüder sind.”

Zitat aus dem Buch: Sergio Bambaren  Die blaue Grotte. Aus dem Englischen von Gaby Wurster

(c) 2007 Piper Verlag GmbH, München

Foto: Wikipedia
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