Bild: Die Angst geht um
19. Mai 2020 von Frank Saß

Die Angst geht um

Wenn man sich in den Medien umschaut, fällt auf dass die Angst umgeht.
Angst vor Corona, Angst sich anzustecken, Angst vor Arbeitslosigkeit, Angst vor Insolvenz, Angst vor Einschränkung der Freiheit, Angst vor einem Polizeistaat, Angst vor Verschwörungstheoretikern. Die Angst, die verbreitet wird, spaltet die Gesellschaft. Auf der einen Seite stehen die Beführworter der Einschränkungen, auf der anderen die Gegner. Die Ersten haben Angst vor denen, die sie als Verschwörungstheoretiker bezeichnen, die Anderen vor dauerhafter Unfreiheit und Unterdrückung.
So sorgt die von den Medien verbreitete Angst für eine Spaltung der Gesellschaft, es entstehen zwei Lager, die sich feindlich gegenüber stehen.
Angst ist schon immer die Ursache aller Konflikte und Kriege gewesen:
Angst vor dem Nachbarstaat und seiner Armee, Angst vor Andersgläubigen,
Angst vor Unterdrückung, Angst vor Revolution, Angst vor Ausländern, Angst vom Partner nicht geliebt oder unterdrückt zu werden.
Angst spaltet.
Armin Risi erklärte, dass wir derzeit laut indischer Rechnung im Zeitalter des Kali Yuga leben, dem Zeitalter der Spaltung. Kali hat die gleiche Wurzel wie Keil.
Es wird ein Keil zwischen die Menschen getrieben, Polaritäten und Trennung werden geschaffen – hier sind wir und da sind die. Teile und herrsche.

Lassen wir uns Angst machen?
Lassen wir uns in die Konflikte hineinziehen?
Ergreifen wir Partei und werden dadurch Teil der Polarität?

Das Gegenteil von Spaltung ist Einheit.
Einheit ist Liebe.
Wo Liebe ist, ist keine Angst.
Wo Angst ist, ist keine Liebe.
Wir haben die Wahl.

Was die Menschheit derzeit am dringendsten braucht, sind Menschen, die sich keine Angst machen lassen, die sich nicht in die Polarität ziehen lassen sondern in der Liebe und der Einheit stehen.

Foto: Deniz Hosbas auf Pixabay

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