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21. April 2010 von Silke Karwowski

Das Gedankenkarussell

Wir alle kennen doch, dass uns Gedanken verfolgen, ständig beschäftigen oder uns sogar beherrschen. Quälende, sorgenvolle Gedanken, Gedanken über unerfüllbare Wünsche, Gedanken der Sehnsucht, Gedanken über das Sich-Wehren gegen den Lauf der Dinge, Gedanken, die uns davon abhalten, im Jetzt zu leben …

Die Gedanken kreisen uns immer wieder im Kopf herum. Durch unser ständiges Denken an Etwas beleben wir sie und das Karussell dreht sich dadurch immer schneller. Wir können nachts nicht mehr so gut schlafen, wir sind abwesend, nicht im Hier anwesend, wir können uns nicht mehr so gut konzentrieren, da wir an Gestern oder Morgen denken.

Halten wir doch einfach das „Karussell“ an und lassen alle unsere Gedanken „aussteigen“! Wenn wir so etwas Großartiges bewerkstelligen können, fühlen wir uns ganz leicht und frei. Wie können wir das Gedankenkarussell anhalten?

Im Grunde genommen ist das ganz einfach: Nicht mehr an die Probleme oder Wünsche denken, die Gedanken loslassen, sie nicht mehr beleben. Wir können das, wenn wir ein neues Vertrauen in das Leben erringen, uns trauen, mitten hinein zu springen.

Wenn wir die „Gedankenlosigkeit“, das Gedanken Loswerden über längere Zeit praktizieren, wenn wir die uns am eigentlichen Leben behindernden und lästigen Gedanken konsequent wegschicken, dann kann das leere „Karussell“ ganz neue Gedanken aufnehmen. Völlig andersartige, schöpferische Gedanken. Und das leere „Karussell“ erhält eine neue Drehrichtung.

In der hermetischen Lehre heißt es: „Es gibt keinen leeren Raum“. Wenn wir das Alte loslassen, bekommen wir etwas Neues geschenkt. „Alles preisgeben, alles empfangen und alles erneuern.“

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