Gesellschaftsfragen

Aloah – Corona

Wir gewöhnen uns derzeit an „Sozial Distancing”, halten nach Möglichkeit Abstand zueinander und tragen Mund- und Nasenschutz, um nicht einatmen zu müssen, was Andere ausatmen, und um nichts auszuatmen, was Andere dann einatmen müssen.
So isolieren wir uns voneinander.
Vielleicht ist es ja interessant, vor diesem aktuellen Hintergrund einmal die Bedeutung des Begriffes „Aloah” zu betrachten. Man kennt vielleicht dieses Wort als hawaiianische Begrüßung und verbindet es mit Aloah Hey und Hua Hula.
Doch die Bedeutung ist eine sehr tiefe und spirituelle, ähnlich wie die des indischen Grußes Namaste: „Ich grüße den Gott in dir”.
Laut Aussage eines Hawaiianers handelt es sich nicht nur um ein Grußwort, wie z.B.: Hallo, sondern um ein Begrüßungsritual, bei dem die sich Begrüßenden die Stirnen und die Nasen aneinander drücken.
Aloah bedeutet dann übersetzt: den Atem teilen oder auch: die Seele teilen.
Hier wird deutlich, dass unsere Seele mit dem Atem, dem Atmen verbunden ist.
In Indien ist das als Prana bekannt, was Atem und gleichzeitig Lebenskraft bedeutet und es gibt Prana-Yoga, einen Weg der Bewusstwerdung durch Atemübungen.
Wenn wir den Atem teilen, wenn ich einatme, was ein Anderer ausgeatmet hat und umgekehrt, dann entsteht eine körperlich-seelische Verbundenheit, umso mehr, wenn man bedenkt, dass es nicht nur Kohlendioxid etc. ist, was wir ausatmen, sondern auch astrale und ätherische Substanz, die mit unserem Seelenleben verbunden ist.
Somit bedeutet den Atem teilen tatsächlich die Seele teilen. Es entsteht eine tiefe Verbundenheit.
Aus diesem Blickwinkel betrachtet bekommt Sozial Distancing und Mund- und Nasenschutz noch eine ganz neue Dimension: wir werden als Menschen seelisch voneinander getrennt, Einheit und Verbundenheit wir verhindert.
Aloah

Foto: Pixabay
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