Vortrag

Das Aufblühen der menschlichen Seele – Der Mensch und der Weg seiner Vervollkommnung in der Lehre von Beinsá Dunó (Peter Deunov)

Das Sichtbare und das Unsichtbare...

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Vortrag von Georgi Gürov

Georgi Gürov (Jg. 1947) Ausbildung an der Musikakademie in Sofia, nach der „Wende” enge Kontakte zur Kulturassoziation Beinsa Duno (Peter Deunov). Er ist seit 1980 Lehrer an einer Musikschule.

„Liebe den vollkommenen Weg der Wahrheit und des Lebens,
stelle das Gute als Fundament deines Hauses auf,
die Gerechtigkeit als Maß,
die Liebe als Schmuck,
die Weisheit als Zaun
und die Wahrheit als Leuchte
und ich werde mich dir offenbaren.
In der Erfüllung des Willens Gottes liegt die Kraft der menschlichen Seele”

In dieser Kernaussage aus dem geistigen Testament des Meisters und Lehrers Beinsá Dunó (Peter Deunov), der in Bulgarien lebte und wirkte (1864-1944), sind die Grundlagen erschlossen, auf deren Fundament er seine „Neue Lehre” aufbaute. Sie hat drei Grundprinzipien: Liebe, die das wahre Leben bringt, Weisheit, die Licht und das wahre Wissen bringt, Wahrheit, die die unbegrenzte und volle Freiheit bringt und die bedingungslose Liebe zu Gott sowie die Erfüllung seines Willens als Notwendigkeit und Bedingung für das geistige Erwachen des Menschen.

Als ausgezeichneter Kenner des gesamten östlichen und westlichen Okkultismus (von Hinduismus, Brahma und Buddha über Pythagoras, Plato und Neoplatonisten zu Hermetismus, Gnostizismus, Anthroposophie und Rosenkreuzertum), gelingt es ihm mit Geschick und Weitblick, einfach und verständlich, aus diesem geistigen Erbe in seine Lehre das einzupflanzen, was das Bewusstsein seiner Hörer und Schüler auf das heilige Wort „Liebe” ausrichtet – das Wesen und Fundament der christlichen Lehre ist.
„Meine Lehre ist über die lebendige Natur, über den Menschen und das Vernünftige in der Welt und über Gott – eine Lehre der Liebe,” so die Worte Peter Deunovs.

Die vier Grundthemen der Lehre

Seine über 7000 Lektionen (in 350 Bänden gesammelt) trägt er im Rahmen von vier Grundthemen vor. In den Sonntagsvorträgen (5.00 Uhr morgens) spricht er über den „neuen Himmel”, in den Sonntag-Nachmittags-Vorträgen spricht er über die „neue Erde”, mittwochs um 5.00 Uhr über „die lebendigen Kräfte der Natur und des Kosmos” und freitags um 5.00 Uhr über den „neuen Menschen” als Träger der Reinheit, Heiligkeit, Bruderschaft, Harmonie und des Friedens und seinen Weg zur Vervollkommnung – den Weg des Erwachens des Göttlichen in ihm, der unsterblichen menschlichen Seele.

Ich zitiere einige Auszüge aus dem Vortrag „Das Aufblühen der menschlichen Seele”, den Peter Deunov im Jahre 1923 gehalten hat:

„Das Abtrennen der menschlichen Seele von Gott stellt eines der größten Momente des Daseins dar. Dieser Prozess ist bekannt unter dem Namen „Die Morgenröte der menschlichen Seele”. Die Seele tritt aus ihrer Quelle wie ein göttlicher Strahl heraus und tritt in das unendliche All ein, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Sie ist ewig, so wie Gott selbst ewig ist. Aber während Gott unveränderlich ist, unterliegt die Seele einer ununterbrochenen Veränderung und auf diese Weise entwickelt sie sich und erwirbt neue Eigenschaften.

Die menschlichen Seelen leben und bewegen sich in Gott. Sie existieren in ihm in der Ewigkeit, obwohl sie sich in verschiedenen Momenten offenbart haben. Sie existieren zusammen, obwohl sie aus Gott nicht gleichzeitig ausgetreten sind, sie leben ein und dasselbe Leben, obwohl sie sich unterscheiden, weil jede einzelne von ihnen einen Zustand des göttlichen Bewusstseins darstellt. Die Seelen, das sind Zustände, in denen das göttliche Bewusstsein sich in Raum und Zeit offenbart. Es gibt nur eine große göttliche Seele und alle anderen Seelen sind ihr Ausdruck.

Die Menschen von heute kennen die wahre Seele nicht. Sie kennen sich nicht als Seelen, sondern als Persönlichkeiten. Die Persönlichkeit, das ist der physische Mensch und nicht das wahre Selbst, die Seele. Sie kennen die Persönlichkeiten der anderen und nicht deren Seelen, die ihre wahren Verwandten, ihre wahren Nächsten sind. Solange die Menschen in ihr Bewusstsein nicht die Idee, dass sie lebendige und vernünftige Seelen sind, einprägen und sich immer noch als Persönlichkeiten, als Männer und Frauen, als vom Verstand und vom Herzen bestimmte Wesenheiten verstehen, werden sie nichts erreichen. All diese Formen des Bewusstseins sind schon durchlebt worden.

Sich als lebendige, bewusste Seele zu begreifen, bedeutet, etwas Neues im Leben anzustreben und ihm eine neue Richtung zu geben, weil es bei der jetzigen Entwicklung des Menschen einen höheren Zustand als den Seelenzustand nicht gibt. Nur in der Seele kann sich Gott in seiner ganzen Fülle ausdrücken und die Liebe kann sich nur durch die Seele voll und ganz offenbaren.

Bis jetzt hat sich die menschliche Seele bis zum Zustand der Knospe entwickelt. In unserer Epoche fängt diese Knospe an, sich zu öffnen. Dieses sich Öffnen der Seelenknospe ist eins der größten Geschehnisse im All und wird „das Aufblühen der menschlichen Seele” genannt. Und alle erhabenen Wesenheiten der göttlichen Welt warten auf das Öffnen des Bechers, in dem sich diese Seele äußern wird, ihre Schönheit und Güte zeigt und in den Gott seine Liebe und sein Licht ausgießen wird. Deshalb: Ihr steht an der Schwelle einer der größten Epochen des Alls, der Epoche des „Aufblühens der menschlichen Seele.” Und ihr alle solltet wissen, dass ihr Seelen seid, die aufblühen müssen. Wenn die Seelen blühen, dann kommt aus ihnen heraus ein Wohlduft, der sich um die ganze Welt ausbreiten wird. Nur auf diese Weise werden jene kleine Käfer, Fliegen und Bienen zu euren Bechern kommen, um sich von den Säften zu nähren. Nur dann werden alle Engel und Diener Gottes, die seit Millionen von Jahren darauf warten, dass das Göttliche im Menschen – seine Seele – aufblüht, kommen, um ihre Säfte zu sammeln. Sie werden mit sich die neue Kultur bringen, die Kultur der göttlichen Liebe. Es gibt nichts Größeres, als – nachdem eure Seelen aufgeblüht sind – die göttliche Welt und die Möglichkeiten, die in ihr verborgen liegen, zu sehen. Das ist keine Illusion. Darum sage ich, ihr solltet reines Herzens und Bestrebens sein. Die Sünden, die ihr immer noch mit euch tragt, sind nur Staub von außen, an der Oberfläche der menschlichen Seele. Jemand kann euch Worte zitieren wie: „In Sünde hat mich meine Mutter empfangen” und Ähnliches. Aber die menschliche Seele ist in Liebe empfangen worden, an einer anderen Stelle, nicht hier.

Ihr seid Seelen, empfangen einst in dem Geist Gottes, und jetzt wird euch die Möglichkeit geschenkt, zu blühen und Früchte zu tragen, die vor Gottes Angesicht wohltuend sein sollen. Dieser Gedanke soll in euch als ein Fundament gelegt werden, dann werdet ihr den Sinn des Lebens begreifen und den einen Weg finden. In euch wird es eine Einheit geben und ihr werdet wissen, dass Gott überall ist. Ihr werdet nicht fürchten, dass es eine Hölle gibt. Nein, da wo die Seele ist, da ist das Paradies – das Paradies ist der Ort der Seelen.”

„Die erwachte Seele sagt: Vorbei ist die lange Nacht!
Aufgehoben ist der Schleier vor meinen Augen und ich begreife jetzt:
Alles ist Schönheit! Alles ist Freude! Alles ist Liebe!
Ich liebe alle, weil die Schönheit, die Reinheit, die Freude
und die Liebe in ihnen ist!
Ich werde zu den des Glaubens Beraubten gehen, um ihnen
das Licht zu geben, in dem ich lebe. Ich werde zu den
Weinenden gehen, um ihnen von meiner Freude zu geben.
Ich werde zu den Verzweifelten gehen, um sie zu trösten.
Ich werde zu den Belasteten gehen, um ihnen
von meiner Liebe zu geben.
Ich werde zu allen gehen, um ihnen meinen Frieden zu geben.
Und in ihm ist meine Freude!
Denn alle sind in mir und ich bin in ihnen.
Ich gehe dienen!”

So sprach der Lehrer Peter Deunov zu seinen Schülern, Anhängern und Zuhörern, um sie auf das Kommen der neuen Epoche, der Epoche der Liebe und der Bruderschaft, der Epoche der seelisch-geistigen Evolution der Menschheit, vorzubereiten.

Und obwohl die Zeit, in der dieser Lehrer zu seinen Schülern sprach, mehr als 70 Jahre zurückliegt, sind die Aussagen seiner „Neuen Lehre” aktueller denn je, weil sie den Menschen von heute da treffen, wo die Ursachen all seiner Unzufriedenheit, seiner Schwierigkeiten, Probleme und Kämpfe liegen – in seinem Herzen.

Die Ursachen der gespaltenen Existenz des Menschen
Warum gibt es die gespaltene Existenz des Menschen, seine Sehnsucht nach Harmonie, Schönheit, Frieden, Freude und Liebe einerseits und seinen Drang nach Zerstörung mitsamt dem Hass, dem Neid, dem Stolz und der Gier andererseits? Wie in allen bonafiden esoterischen Lehren und Schulen, liegt die Antwort auch bei Deunov in der zweifachen Natur des Menschen, der sowohl aus Erde als auch aus Geist erschaffen wurde.

In dem Vortrag „Die zwei Naturen” (1935) lesen wir:

„Gott schuf den Menschen aus zwei Naturen: aus Materie, d.h. aus Fleisch und aus Geist – wie in der heiligen Schrift steht: „Und Gott schuf den Menschen aus Erde und blies ihm in die Nase den lebendigen Atem ein und so wurde er eine lebendige Seele.” Die Erde bleibt immer Erde. Sie kann das Reich Gottes nicht ererben, sie gelangt nicht in das Reich Gottes – wie geschrieben steht: „Fleisch und Blut werden das Reich Gottes nicht ererben.”
Die zweite Natur des Menschen ist sein geistiger, d.h. sein göttlicher Ursprung. Das Göttliche im Menschen hat Drang nach dem Großen, nach dem Erhabenen in der Welt in sich. Wenn gesagt wird, dass der menschliche Geist nicht aufgibt, dann ist damit der geistige, der göttliche Ursprung des Menschen gemeint – nur der ist standhaft und alle Anstrengungen und Bestrebungen des Menschen nach dem Großen sind ihm zu verdanken.”

Und in dem Vortrag „Persönlichkeit und Seele” (1930) vernehmen wir:
„Die Menschen von heute sollten noch in diesem Moment Antwort auf die Frage geben: Sind sie Ich-Persönlichkeiten oder Seelen? Das Leben der Persönlichkeit kennzeichnet sich dadurch, dass es in ihm Freude und Trauer, Liebe und Hass, Neid und Wettstreit gibt. Kommt der Mensch bis zum Ausdruck seiner Persönlichkeit, muss er wissen, dass er sich auf der niedrigsten Stufe des Lebens befindet. Der Ursprung der Persönlichkeit liegt im Bewusstsein des Menschen – der Mutter der Persönlichkeit. Das Ich ist der Vater der Persönlichkeit. So gesehen stellen das Bewusstsein – das niedere Selbst – und das Ich – das höhere Selbst – das Paar dar, das die Persönlichkeit geboren hat. Über diesem Paar steht die göttliche Monade, über der Monade die göttliche Seele und über der göttlichen Seele steht der göttliche Geist. …

Die erste Klasse der großen Schule des Lebens ist das Leben der Persönlichkeit. Es ist eine Vorbereitungsklasse der Schule. Die Persönlichkeit im Menschen stellt das Leben des Fleisches dar und das Göttliche das Leben des Geistes. Wenn der Geist den ersten Platz im Menschen einnimmt, muss die Persönlichkeit den letzten annehmen. Da, wo der Geist lebt, stirbt das Fleisch, da wo das Fleisch lebt, stirbt der Geist. Warum? Ihre Nahrung ist nicht die gleiche. Der Geist kann sein Leben nicht mit der Nahrung der Persönlichkeit aufrechterhalten – er lebt sein eigenes Leben.

Das ist der Grund, warum wir zwei Leben in ein und demselben Menschen sehen. Diese zwei Leben sind es, die die Kämpfe und Gegensätzlichkeiten im Menschen herbei führen. Der Mensch wird damit nur fertig, wenn er das Leben des Fleisches dem des Geistes unterordnet, d.h. wenn die Persönlichkeit sich dem Göttlichen im Menschen unterordnet.
Heute denken die Menschen über die Frage nach: Warum kann die Persönlichkeit nicht im Einklang mit dem Geist leben? Sehr einfach – die beiden haben ihre Plätze vertauscht. Eines Tages, wenn alles seinen Platz einnimmt, werden Persönlichkeit und Geist in Harmonie und Eintracht miteinander sein. Die Persönlichkeit muss eins vor Augen haben: dass sie nicht für sich alleine lebt. Sie ist mit dem Bewusstsein verbunden und das Bewusstsein ist mit dem höheren Ich verbunden. Und so, zwischen dem Unterbewusstsein, dem Bewusstsein, Selbstbewusstsein und Überbewusstsein existiert eine unaufhörliche Verbundenheit. Das Bewusstsein ist das Leben der Persönlichkeit und das Überbewusstsein das Leben der Seele. Folglich kann die Persönlichkeit mehr oder weniger leben, je nachdem, inwieweit sie der Seele dient. Die Seele braucht andere Quellen als die, aus denen die Persönlichkeit für die Erhaltung ihres Lebens schöpft.”

Nach den Worten Deunovs existiert in der Welt eine Kraft, die nicht gerne nachgibt und die ihr Eigenes den Anderen gegenüber durchsetzen will. Auf diese Weise koppelt sie sich vom Ganzen ab und vernichtet sich selbst.

Dieses Ich – das Ego, der Herr dieser Welt, welches „…das größte Übel der Welt hervorbringt, muss von den vernünftigen Kräften des Lebens festgebunden werden, um dem Strom des Guten, der Barmherzigkeit Christi und der Gnade Gottes freien Fluss zu gewähren.”(Vortrag „Persönlichkeit und Seele”, 1930)

Über die Würde, den Namen „Mensch” zu erlangen

Die folgenden Zitate verdeutlichen die Kernaussage Deunovs über den Menschen und über die Würde, den Namen „Mensch” zu erlangen.
„Der Mensch, seinem Wesen und seinem Ursprung nach, ist etwas Großes. Gott hat den Menschen geschaffen, indem er sich selbst begrenzt hat, aber mit der Erschaffung des Menschen hat sich auch das Leid im Kosmos verbreitet; da, wo es Begrenzung gibt, gibt es auch Leiden. Wenn ihr den Menschen richtig verstehen und an ihn glauben würdet und nicht an das, was äußerlich von ihm zu sehen ist, dann würdet ihr sehen, wie groß der Mensch ist. Denn das, was er nach außen trägt, ist nur Ausdruck bestimmter Gedanken, Gefühle und Taten. Der Mensch ist nicht das, was man heute von ihm denkt. Er ist nicht nur ein materielles Wesen, das mit dem Tod verschwindet. Das, was stirbt, ist nicht der Mensch. Es gibt etwas im Menschen, was nicht stirbt – in dieser und in jener Welt. Das, was nicht stirbt und nicht verschwindet, das ist der Mensch. Das ist weder jung noch alt. Wenn wir über den Menschen sprechen, verstehen wir darunter seine Seele.”

„Wenn es etwas Göttliches im Menschen gibt, das ist es seine lichte Seele, die denkt. Der Mensch ist eine lebendige Seele, die alle Möglichkeiten des ewigen, unsterblichen Lebens in sich trägt. Darum sagen wir: Der Mensch trägt in sich alle Möglichkeiten für ein vernünftiges Leben in Weisheit. Der Mensch hat in sich alle Möglichkeiten für ein Leben der Liebe. Der Mensch hat in sich alle Möglichkeiten für ein Leben in Wahrheit. Wenn der Mensch damit anfängt, diese Möglichkeiten zu verwirklichen, dann transformiert er sich von einem Zustand in einen anderen.”

„Wir sind am Ende der Epoche, die der Vergangenheit gedient hat, der Zeit des Aufbaus der Persönlichkeit. Und wenn die Sonne des neuen Lebens für uns aufgeht, werden wir uns verwandeln in Menschen der neuen Epoche. Wie erhaben und groß ist das – zu sterben nach der Welt der begrenzten Formen und Ansichten, deren Gesetz Vergänglichkeit und Verfall ist – und nach dem Leben des Lichtes neu geboren zu werden!”

In der Lektion „Vom Neuen” zitiert Deunov aus dem Johannesevangelium Kapitel 3:
„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.”

Und weiter: „Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.”

Und in der Lektion „Söhne der Auferstehung” erläutert er: „Von Neuem: Unter diesem Wort versteht Jesus Christus einen Prozess der ewigen Erneuerung. Wenn der Mensch morgens aufsteht, während die Sonne aufgeht, muss er sich verändern, neuer Mensch werden. Das ist das Gesetz des Ewig-Jung-Werdens, der ewigen Erneuerung. Werft die alten Ideen aus eurem Verstand! Die neue Lehre erlaubt nicht, dass ihr ein und dasselbe Gewand zwei Tage hintereinander tragt.” „Der Mensch von heute kann nicht der „Neue Mensch” sein, da er der Mensch des Fleisches ist. Der neue Mensch muss von neuem geboren werden, nicht aus Fleisch und nicht unter diesen Bedingungen. Der zukünftige Mensch wird der Mensch der Liebe sein, der Mensch des Geistes.”

Und weiter führt Deunov aus: „Der Mensch, dem der Segen der höheren Kräfte zuteil geworden ist, unterscheidet sich von den anderen nicht durch besonderen Glanz. Er lebt unscheinbar, aber seine Anwesenheit bringt Frieden und Freude. Er ist wie eine Quelle, die geräuschlos fließt und alles um sich herum bewässert. Er hat die Liebe Gottes erkannt, vor der alle Genüsse, Reichtümer und aller Ruhm der Welt klein und unbedeutend erscheinen. Ein solcher Mensch hat die höchste Auszeichnung erhalten – Sohn Gottes – die Auszeichnung, die dem verliehen wird, der ununterbrochen in der Liebe Gottes lebt.”

Oft sprach Deunov nach Vorlesungen, gemeinsamem Essen oder Paneurythmie-Übungen zu seinen Schülern über den „Neuen Menschen”.

„Wir wollen einen neuen Typus „gläubiger Mensch” schaffen. Er soll seinen Körper, seinen Verstand, sein Herz und seinen Willen verändern können. Der neue Mensch soll sich von jeder Gewalt, Lüge und Gier abwenden. Wenn er das tut, kommt die Errettung, über die so viel gesprochen wird. Sie kommt nicht von außen, sondern von Gott, der im Menschen ist. Ein innerer Umbruch soll in den Menschen stattfinden, um vom Tod zum Leben übergehen zu können. Wo ist Gott? – So fragt ihr euch. Unsere Antwort ist: Er ist überall und nirgends. Unter „überall” verstehen wir den ganzen Raum, alle Dimensionen und Welten. Unter „nirgends” verstehen wir, dass er nicht an einem bestimmten Ort zu finden ist. Und um Christus gibt es auch Diskussionen: Wie kommt er? Woher kommt er? … Einige sagen, er lebt in diesem oder jenem Land. Nein, Christus wird kommen als Licht. Er wird durch alle Menschen sprechen, die ihre Herzen und ihre Seelen für ihn geöffnet haben. Sucht Christus in euch selbst! Sucht das Wohl und die Wahrheit und beschäftigt euch nicht damit, dass es gute und schlechte Menschen auf der Welt gibt! Jeder ist an seinem Platz. Und die Probleme und Gegensätze sind auch an ihrem Platz. Das sind Aufgaben, deren Lösung uns helfen wird, den Gott in uns zu erkennen. Auf der Erde gibt es Zustände von Hölle und Paradies. Wann sind wir im Paradies? Wenn du mit Gott in dir lebst. Und wann sind wir in der Hölle? Die Hölle sind unsere Leiden, die aus der falsch verstandenen Selbsterkenntnis hervorkommen. Das Göttliche Selbst zu erkennen und ihm zu dienen, führt zum Paradies. Und das Ich zu erkennen, begrenzt in seiner materiellen Welt, führt zur Hölle. Die wahre Selbsterkenntnis verbirgt sich in den Worten: „Das ist ewiges Leben – Dich zu erkennen, den ewigen, den wahren Gott und Jesus Christus, den Du auf die Erde geschickt hast.”

Methoden zur Selbstvervollkommnung.

Ausgehend von der Überzeugung, dass die Lehre Christi in ihrer ursprünglichen und reinen Form Fundament für das Kommen eines neuen Menschen werden soll, eines Menschen, der nach dem Gebot des göttlichen Gesetzes denkt, fühlt und handelt, weist Deunov in seinem Gesamtwerk den Weg zur Vollkommenheit und entwickelt im Laufe seines Wirkens lebensnahe, natürliche und für jeden suchenden Menschen zugängliche Methoden zur Selbstvervollkommnung.

Die Worte „Werdet vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist,” oder „Seid in der Welt, aber nicht von der Welt,” zitiert er sehr oft. In der Schule der „Weißen Bruderschaft” wird die Selbstvervollkommnung als systematische und bewusste Arbeit an der gleichmäßigen, kontinuierlichen und harmonischen Vervollkommnung des Menschen auf allen Lebensgebieten verstanden und gelehrt – das heißt auf der physischen, emotionellen, intellektuellen und geistigen Ebene.

Grundvoraussetzung für eine intelligente Vorbereitung des Schülers auf das Kommen der neuen Kultur der Liebe und der Bruderschaft ist laut Deunov das Studium und die Einhaltung der großen göttlichen Prinzipien Liebe, Wahrheit, Weisheit, Gerechtigkeit und Güte im täglichen Leben, sowie die Anwendung der Methoden der Selbstvervollkommnung.

Übersicht über Bedingungen und Methoden auf dem Weg zur Vervollkommnung
Eine vollständige Übersicht der Bedingungen und Methoden auf dem Weg zur Vervollkommnung nach den Worten des Lehrers finden wir in dem Buch „Selbstvervollkommnung” von T. Baldevska und A. Kermedtschiev
(Ausgabe 1995 der Bibliothek „Licht auf dem Weg” ).

Die Autoren stellen, nach Themen geordnet und in logischer Aufeinanderfolge, Auszüge aus über 180 Bänden Deunovs zusammen. Dieses System kann jedem Suchenden wegweisend von großem Nutzen sein. Als treibende Kraft wird das Streben nach Vollkommenheit genannt, oder, wie der Lehrer es selbst formuliert: „In dem Göttlichen Programm steht das Streben nach Vollkommenheit aller Wesen an erster Stelle als Ziel im Leben. Da alle Lebewesen in dem Großen Leben eingeschlossen sind, dienen die fünf ewigen Prinzipien Liebe, Weisheit, Wahrheit, Gerechtigkeit und Güte als Impuls zur Vervollkommnung und früher oder später wird jedes Wesen die wahre Richtung seines Weges finden, die zur Vollkommenheit führt.”

Kurz zusammengefasst beschreiben die Kapitel dieses Buches die Bedingungen der Selbstvervollkommnung, die menschlichen Zustände und die Methoden zur Selbsterziehung und zum Ausgleich der Energien und Kräfte im Menschen.

Die erste Bedingung enthält Anweisungen, die dem Menschen das Erfahren des Göttlichen in ihm ermöglichen:

„Erwache” (für den inneren Sinn des Lebens).
„Sei bewusst.” (Jedes Bewusstsein, das ein Teil des Göttlichen ist, enthält alle Bedingungen zum Wachstum und Entwicklung.)
„Deine Seele erwache.” (Nur die erwachte Seele erkennt Gott.)
„Begreife, dass du eins mit dem Ganzen bist.”
„Suche Gott.”
„Bete.”
„Horche auf die Stimme Gottes.”
„Erfülle den Willen Gottes.”
„Gib dem Göttlichen den Weg frei.”
„Höre auf deine Intuition.”
„Begegne deinem Lehrer.” (Ich wünsche allen, ihren Lehrer zu finden, der die wahre Kenntnis bringt. Er hat viele Aspekte in der Welt, aber im Wesen ist er nur ein und derselbe. Wenn der Mensch nur einen Aspekt findet, wird er sich selbst finden.)

Die zweite Bedingung ist mit der Selbsterkenntnis verbunden:
„Erkenne dich selbst.”
„Finde dich selbst.”
„Finde deinen Weg.”
„Finde deinen Platz.”

Die dritte Bedingung betrifft die Lebenshaltung:
„Lebe vernünftig.”
„Lebe mit Prinzipien.”
„Lebe mit der Liebe.”
„Sei weise.”
„Liebe die Wahrheit.”
„Lüge niemals.”
„Sei frei.”
„Lebe nach den ewigen Gesetzen.”
„Sei mit der Natur verbunden.”
„Lerne und setze das Gelernte um.”
„Sei gesund und immer jung.”
„Suche nach dem Guten und dem Bösen in dir.”
„Zügle das Böse und wende das Gute an.”
„Sei rein.”
„Sei Diener.”
„Sei glücklich.”

Die vierte Bedingung ist dem Wachstum und der Entwicklung der verschiedenen Körper des Menschen gewidmet:

„Unsere Aufmerksamkeit ist besonders auf die Aufrechterhaltung des physischen und ätherischen Körpers gerichtet, sowie auf den Aufbau des geistigen, mentalen und kausalen Körpers durch Veredelung der Wünsche und Gefühle, Reinheit der Gedanken und moralisch-ethischen Eigenschaften.”

Die fünfte Bedingung weist auf die Arbeit an sich selbst hin:
„Arbeite an dir selbst.”
„Beobachte dich.”
„Studiere dich selbst.”
„Arbeite innerlich.”
„Strenge dich an.”
„Beobachte den inneren Kampf.”
„Finde deine Mängel und Schwächen und verbessere sie.”
„Suche die Hilfe des Göttlichen in dir.”

Die sechste Bedingung steht in Verbindung mit der Selbsterziehung und den Methoden zur Selbsterziehung:
„Erziehe dich selbst.”
„Erziehe deinen Körper.”
„Arbeite vernünftig.”
„Beherrsche dich.”
„Berichtige dich.”

„Arbeite an deinen Gefühlen und Gedanken durch das Positive, durch Gedanken, durch Willen, durch Gebet, durch Liebe, durch Fasten, durch Transformieren u.a.”

Weiter werden einfache Übungen beschrieben, die dem Schüler zur Stärkung seines Verstandes, Herzens und Willens empfohlen werden, um ihn für das Empfangen höherer Kräfte und Strahlungen vorzubereiten.

Die letzten Kapitel des Buches beschreiben die Zustände des Menschen – negative Zustände wie Zorn, Hass, Unglück, Trauer, Verlust, Hoffnungslosigkeit, Herzlosigkeit, beleidigt sein, Leiden, Enttäuschung, Verzweiflung u. a.; ferner die zwei Grundzustände „menschlicher Zustand” und „göttlicher Zustand” sowie den Prozess des Ausgleichs der Energien, Kräfte und Zustände im Menschen.

Ziel dieses Prozesses ist das Erreichen völliger Harmonie zwischen Denken, Fühlen, und Handeln. Dies ist laut Deunov zu verwirklichen durch Gedanken, Musik, Natur, Atmung, Gebet, Formeln, Zählen, Freunde usw., kurz gesagt, durch Dinge des alltäglichen Lebens.

Abschließend wird eine Aussage Deunovs zu seinen Schülern aus dem Buch „Bedingungen für den vernünftigen Menschen” zitiert:

„Das einzige Ziel, was ich habe, ist, euch zu helfen, würdige Mitglieder und Söhne der „Weißen Bruderschaft” zu werden. Um euch mit dieser Würde auszeichnen zu können, sollt ihr beten und schwer an euch arbeiten, bis euer Herz ganz still wird und alle Stürme, Winde und Unruhen in seinem Meer aufhören. Wenn euer Herz still wird, kommt der Aufgang eurer Sonne und es wird ein heller Tag für euren Himmel ohne Wolken und Schatten. Geht die Sonne eures Lebens auf, wird auch euer Herz sich regen, da es die Stimme des Geistes Gottes hören wird und mit ihr die Stimmen aller Engel und fortgeschrittenen Brüdern. Dann werdet ihr in die Große Ewige Stadt eintreten, zwischen erhabenen und vernünftigen Wesen. Wenn ihr das erreichen werdet, wird eure Freude unbeschreiblich sein.”

Die Errettung aller Lebewesen

In vielen Vorträgen und Lektionen spricht Deunov von der Natur, ihren Gesetzen und über die Aufgabe des Menschen, diese Gesetze zu studieren, sie zu beachten und durch seine Mitarbeit die Errettung aller Lebewesen zu ermöglichen – eine Aufgabe, die der heutigen Menschheit mit aller Dringlichkeit aufgetragen ist.

Hier einige Auszüge aus dem Buch „Die neue Lehre nach Peter Deunov” von B. Milenkov :
„Immer, wenn ich über die Natur spreche, verstehe ich darunter das kollektive Bewusstsein unzähliger Wesen, die ihre Evolution schon beendet haben und jetzt für die Verwirklichung eines Großen Planes zusammen arbeiten.

Heutzutage aber haben die Menschen eine Philosophie, der zufolge alles in der Natur willkürlich ist. Aber die Willkür steckt in uns, indem wir einem freiwilligen Unterordnen unter die natürliche Ordnung der Dinge widerstreben. Die Kraft des Menschen liegt jedoch in seiner Verbundenheit mit der Natur, mit allen vernünftigen Wesen und mit der Welt der ewigen Harmonie.

Die heutige Menschheit, die ein mechanisches Verständnis für den Aufbau der Welt und die Äußerungen des Lebens hat, kann sich die Bindungen und die Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Elementen des Lebens nicht vorstellen und daher nicht begreifen, dass die Zukunft des Menschen durch das „Jetzt” bedingt ist und die Gegenwart durch die Vergangenheit.

In Folge dieser Auffassung, die die Vernunft der Natur nicht als das Wesen des Lebens und der Welt erkennt, hat sich der Egoismus breit gemacht und beherrscht die Welt. Hierin liegt die Ursache aller Schwierigkeiten und Probleme der heutigen Menschheit. Der Egoismus und das Fehlen der Naturvernunft, die das Wohl aller Lebewesen im Sinn hat, sind die Hauptgründe für die schweren Lebensbedingungen, unter denen die Menschen heute leben müssen. Solange der Mensch seinen Egoismus nicht überwindet und seine Interessen mit den Interessen aller Pflanzen und Tieren nicht in Einklang bringt, wird er keinen Fortschritt erfahren. Klage deshalb nicht über das Leben und die Welt, denn die Welt und das Leben sind deine Welt und dein Leben, von dir erschaffen. Nur wenn im menschlichen Verstand ein Umbruch stattfindet, wird sich die Welt selbst in Ordnung bringen. Das ist ein innerer Prozess, äußerlich wird sich die Welt nicht verändern, braucht auch nicht verändert zu werden.”

Zum Diener der Natur werden

An anderer Stelle sagt Deunov:

„Gerechtigkeit und Freiheit sind nur in der Liebe möglich. Wenn der Mensch begreift, dass alle Lebewesen das Recht auf Leben haben, muss er ihnen dieses Recht geben, das heißt, das Gesetz der Liebe zu finden und zu erfüllen. Zur Zeit aber ist die Abweichung von den Gesetzen der Natur im Leben des Menschen enorm groß und deshalb sind weder Religion und Wissenschaft, noch das gesellschaftliche Leben der Menschen in Ordnung. … Die heutige Generation wird eine Kultur der Gräber hinterlassen. Die Suggestion der Wissenschaft, dass im Kampf mit der Natur der Mensch Sieger werden muss, ist irreführend. Der Mensch kann die Natur nicht besiegen und muss mit ihr gar nicht kämpfen. Der Mensch ist Kind dieser Natur, und wenn er ihre Sprache zu verstehen lernt, werden all ihre Reichtümer und Kräfte ihm zur Verfügung stehen. Der Mensch muss bereit sein, ein Mitarbeiter, ein Diener der Natur zu werden, um ihre Zuneigung zu gewinnen. Deswegen merke dir: Korrigiere nie das Göttliche – es ist absolut und duldet keine andere Meinung. Jeder, der denkt, die Gesetze der Natur ändern zu können, wird sich in die Situation eines abgetrennten Blattes begeben, das verwelkt und an dessen Stelle ein neues Blatt tritt. …
Es gibt nur einen Weg: Unser Leben – individuell, in der Familie, gesellschaftlich und global – in Ordnung zu bringen, und dieser Weg erfordert, die Natur und ihre Gesetze zu studieren und so zu handeln, wie die Natur handelt. Das Große Gesetz der Natur lautet: Jeder muss von allem nur so viel nehmen, wie er im Moment braucht .Und da sich der Mensch nicht daran hält und immer mehr nimmt, als er braucht, kommen all die Abnormitäten in das Leben. In der Natur herrscht auch ein anderes Gesetz, das das Wachstum und die Entwicklung eines jeden Organismus’ reguliert, und wenn der Mensch dieses Gesetz bricht, verursacht er für sich selbst Leiden und Unglück.”

Weiter lesen wir: ” Eine wahre Lösung der Aufgabe des Lebens kann nicht erzielt werden, solange Verstand, Herz und Wille nicht in Harmonie zu einander gebracht werden. Um diese Harmonie zu erreichen, sollte der Mensch die Gesetze der Natur beachten, die besagen, dass er drei Stunden physische Arbeit verrichten muss sowie drei Stunden für sein Herz, drei Stunden für seinen Verstand, drei Stunden für seine Seele und drei Stunden für seinen Geist arbeiten muss. …

Wenn du die homöopathische Idee in dir trägst, dein Leben in Ordnung zu bringen, ist dies nützlicher und wahrhaftiger als die Idee, die Welt zu verbessern. Ich sage, dass die Angelegenheiten der Erde Aufgabe von Gott und den Engeln ist. Dem Menschen ist die Aufgabe, seine eigene Welt in Ordnung zu bringen, aufgetragen worden. Mit der Lösung dieser Aufgabe trägt er seinen Anteil an der Verbesserung der Welt bei. Bedauert euer jetziges Leben nicht! Bedauert eure jetzigen Fehler, Gedanken und Gefühle nicht, bedauert nichts – berichtigt es nur! Sagt nicht, dass die Bedingungen oder das Leben schwer sind! Wenn ihr mit diesen Bedingungen nicht fertig werdet, werdet ihr bessere nicht bekommen. …
Sich selbst und den anderen freiwillig, vernünftig und mit Liebe zu dienen – das ist die Idee, die auch die Idee der Natur selbst ist. Alle Menschen sollten sie annehmen und an ihrer Verwirklichung arbeiten. Wenn das Leben so verstanden wird, wird das eigene Wohl zugleich das Wohl aller sein.

Das ist der Weg der Freiheit, den die Menschen zusammen gehen können. Sie werden dabei – aus dem alltäglichen und ziellosen Leben austretend – Mitarbeiter der Natur werden. Dann wird die innere Verbindung zwischen ihnen sich offenbaren und sie werden ein Leben ohne geschriebene Gesetze leben können.”

Zusammenfassend kristallisiert sich aus dem bisher Gesagten der folgende Grundgedanke Deunovs heraus:

„Das Kommen des Reiches Gottes stellt das Erwachen des kosmischen (göttlichen) Bewusstseins im Menschen, das Aufgehen der göttlichen Sonne in seiner Seele dar. Wenn die Seele nach ihrer wahren kosmischen Natur erwacht, geht sie in das Reich der Liebe, Weisheit, Wahrheit, Gerechtigkeit und Güte ein. So gesehen ist dieser Prozess der erste Schritt der göttlichen Lehre.”

Das geistige Testament Deunovs

Zum Schluss ein Zitat aus dem geistigen Testament des Lehrers:

„Du, der danach strebt, Gottes Sohn zu werden,
setze als dein Ideal, zu erlangen
ein Herz, rein wie Kristall,
einen Verstand, hell wie die Sonne,
eine Seele, endlos wie das All,
und einen Geist, mächtig wie Gott und eins mit Ihm.”

Foto: Hermann Achenbach
2 Kommentare
  • Plecher ThomasBeantworten

    Aus Kraft und aus Stärkung , fühlt man sich nach dem Studium der geistigen Lehre Peter Deunovs , förmlich für Momente , "wie neu" , geboren Im Dasein de "neuen Lebens" ...Danke Ihnen für diese Schöne Seite, Sie gibt , was sie hat, nämlich das , was drinsteht: Liebe , Weisheit , Wahrheit, Güte , Gerechtigkeit...
    Pflege deine Seele und deine Verwandschaft mit der Natur , mit Gottes Natur , mit der Göttlichen Mutter Natur... mit deinen Mitmenschen... ich erinnere an das Christuswort, " die dinge die ich tue , werdet auch Ihr tun" sei gesegnet. Amen

  • Plecher ThomasBeantworten

    Alles was unten ist , ist wie das obere , und alles was oben ist , ist wie das untere!
    Wissen , Wollen , Wagen , Schweigen.
    Abwarten und derweil handelen.
    Handelungen , Ganglien. Solarplexus, Hara, die Aura, Chakren.
    Om Ram

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