Vortrag

Bruno, flammend in Göttlichem Licht

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Vortrag von P.F.W. Huijs

Im Jahre 1578, als der Mann aus Nola, um den es heute während dieses Symposions geht, gerade wieder einmal mit der Kirche gebrochen hatte, erfuhr er eine direkte Erleuchtung, die ihn wie ein Blitzschlag traf. Die Türen der Wirklichkeit – so berichtet er selbst – wurden während eines zeitlosen Augenblicks für ihn geöffnet. Ihn erfasste eine Wirklichkeit, die nicht zu beschreiben, ein Einheitserleben, das kaum in Worte zu fassen ist. Nur annähernd kann Giordano Bruno Folgendes darüber sagen: „Denn wenn derjenige, der das Eine nicht begreift, nichts begreift, so begreift derjenige alles, der in Wahrheit das Eine begreift; und wer immer mehr zur Kenntnis des Einen durchdringt, nähert sich auch der Kenntnis von allem.”

Und obwohl es ganz danach aussieht, sah er diese Einheit im Ganzen nicht mystisch, sondern als höchste Erfüllung einer Idee, eine Wahrheit, die ihn wie ein Hammer traf. Er erkannte dies denkend, hermetisch und vollkommen logisch:
„Denn wenn du von einem Teil des Unendlichen sprechen willst, dann musst du es als unendlich bezeichnen, und wenn es unendlich ist, fällt das Einssein zusammen mit dem All: und somit ist das Universum eins, unendlich und unteilbar.”

„Innerhalb des Unendlichen ist nicht die Rede von einem größeren oder kleineren Teil, denn ein willkürliches größeres Teil nähert sich der Abmessung des Unendlichen nicht mehr an als ein willkürliches kleineres Teil, und das ist der Grund, dass in der unendlichen Dauer

die Stunde sich nicht unterscheidet vom Tag,
der Tag nicht vom Jahr;
das Jahr nicht vom Jahrhundert;
das Jahrhundert nicht vom Augenblick,
denn es bestehen genauso wenig Augenblicke wie Stunden oder Jahrhunderte,
und die Erstgenannten verhalten sich in keinem kleineren Maße zur Ewigkeit als die Letztgenannten.

Man kann der Proportion, Ähnlichkeit, Einheit und Identität des Unendlichen als Mensch nicht mehr nahen als eine Ameise, als Stern nicht mehr als ein Mensch, denn man nähert sich diesem Sein nicht mehr, ob man Mond, Stern, Mensch oder Ameise ist, angesichts dessen, dass in der Unendlichkeit kein Unterschied zwischen diesen Dingen besteht.

Und wenn diese Dinge im Unendlichen nicht von einander verschieden sind, nicht anders und keine Arten sind, dann folgt hieraus notwendigerweise, dass sie keine Menge haben und somit das Universum, wie gesagt, eins und unbeweglich ist.” 1

* * *

Jedes Leben, jedes Menschenleben, steht unter einem bestimmten Licht, besitzt ein innerliches Licht, eine innerliche Flamme oder Beseelung, die durch den betreffenden Menschen selbst nach außen, in die Offenbarung gebracht wird. Das Resultat ist stets eine Mischung davon, was jemand von sich selber denkt, findet, verbreitet, und von dem, was nach außen kommt in und durch die Reibung mit der augenblicklich herrschenden Kultur, mit den Werten und Normen seiner Tage. Das Resultat ist die Summe der Intentionen und der innereigenen Kraft, angewandt angesichts der bestehenden Verhältnisse, die damit zusammenwirken oder überwunden werden müssen. Das Resultat ist kräftiger, wenn der Widerstand heftig ist, das Resultat ist mächtiger, reiner, wenn die eigene Seelenkraft und die eigene Geistesflamme groß und stark sind.

Brunos Leben ist von Anfang bis Ende durch eine solche Flamme, durch das Element Feuer, gezeichnet. Er wurde 1548 als Philippo, Sohn eines Beamten in spanischen Diensten, unter dem damals noch tätigen Vulkan Vesuv bei dem Dörfchen Nola in Italien geboren. Wie ein feuriger Komet zog er durch Europa, und überall, wohin er kam, hinterließ er Brandflecken. Und auf dem Blumenmarkt in Rom kommt sein Geist wieder frei von seinen Quälgeistern, entsteigt seine Seele durch die Flammen eines Scheiterhaufens der Erde, wo er so eifrig das Feuer des Geistes, des Kosmos, gesucht und gefunden hat. Nicht lange danach, „auf dem Petersplatz, vor den Treppen”, wie die Inquisition es anordnete, wurde das Feuer noch einmal angezündet, dieses Mal für „alle seine Bücher und Schriften in Unserem Besitz”, und das Urteil galt auch für alle zukünftigen Bücher und Schriften, die jemals in ihren Besitz geraten sollten.

Was ist dann das Lebensmysterium von Bruno? Können wir es 402 Jahre später noch vor uns sehen? Lange Zeit habe ich darüber nachgedacht, wie ich diesem Mysterium einigermaßen nahe kommen könnte, bis ich in einem bestimmten Augenblick in einem Gedicht von seiner Hand, das ihn genau mitten in sein Lebensmysterium stellt, einen Schlüssel zu finden glaubte.

Lieblicher Knabe, der du dein Schiffchen losmachtest vom Ufer und deine ungeübte Hand auf das zerbrechliche, nach der See verlangende Ruder legtest, nun bist du dir plötzlich deines Unglücks bewusst. Du siehst die verhängnisvollen Wellen der Verräter, deinen Vordersteven, der sich gleichmäßig zu viel hebt und senkt; und deine durch wachsende Sorgen übermannte Seele kann sich nicht behaupten gegen die Brecher und anschwellenden Wasserströme. Du überlässt die Riemen deinem bösen Feind, wartest schier unbesorgt auf den Tod und schließt dabei deine Augen, um diesen nicht zu sehen. Wenn nicht schnell befreundete Hilfe kommt, wirst du sicher alsbald die letzten Folgen deines durch Unwissenheit und Neugier eingegebenen Strebens erleiden. Mein grausames Los ist dem deinen gleich; denn verlangend nach Liebe erfahre ich die Härte des größten Verräters. 2

In den Jahren vor Brunos Geburt hatte das Dörfchen Nola, das unter spanischer Verwaltung stand, einen Aufstand gegen die spanische Inquisition gewagt. Dieser Aufstand war mehr oder weniger erfolgreich, aber das Dorf wurde mit vagen Versprechungen abgespeist. Dabei ging es der Nolanischen Bevölkerung nicht so sehr um das freie „andere, ketzerische” Denken, als einfach um das materielle Bestehen, bildete die Inquisition doch für den Stand des Bürgers eine direkte Bedrohung: wenn man verhaftet und verurteilt wurde, verfielen sämtliche Familienbesitzungen der Kirche und dem Staat.

Als Bruno etwa zwölf Jahre alt war, arbeiteten Kirche und Staat viel enger zusammen. Die direkte Folge davon waren u.a. der Massenmord an den Waldensern in Kalabrien, viele Judenverfolgungen im nahen Neapel und grässliche Hinrichtungen abtrünniger Lutheraner.

Das hat auf das Gemüt des jungen Philippo einen unauslöschlichen Eindruck gemacht. Er sieht, wie ein Bündnis der Ungeheuer zwischen Obrigkeit und Inquisition nicht allein das Denken in Bande legte, sondern gleichzeitig eine totale ökonomische Macht an sich zog. Die Faszination, die das Los der Unglücklichen verursacht, die so grausam, erniedrigt und entehrt ihr Ende fanden, wird ihn sein Leben lang nicht mehr loslassen. Es ist ein Schicksal, das ihn fast festbannt: er sieht es, fühlt es zutiefst in seiner Seele und, wie er es selbst ausdrückt, wird er wie der berühmte Schmetterling von der Kerzenflamme oder das Einhorn von der Jungfrau unwiderstehlich davon angezogen.

Aber vorerst zieht er guten Mutes nach Neapel, zu seiner Zeit eine Stadt mit zweihunderttausend Einwohnern, um dort seine intellektuelle Laufbahn zu beginnen. In diesen Tagen ist man viel jünger „erwachsen” als heute, Jungen und Mädchen heiraten im vierzehnten, fünfzehnten Jahr. Auch Philippo ist jung, dreizehn, vierzehn, er hat einen maßlos neugierigen und spielerischen Geist, und er kann sich in dieser Zeit nur mit großer Mühe entscheiden zwischen Philosophie und … Theater!

In seinem Artikel 450 Jahre Giordano Bruno entwirft Professor Wolfgang Wildgen ein Bild des Jünglings, der fasziniert ist vom Reichtum der neapolitanischen Kultur. Bruno selbst zeichnet von dieser Periode ein Bild in seinem Lustspiel „Candaleio”. Er erfreut sich am spielerischen Auftreten und dem freimütigen Betragen von Künstlern und Kurtisanen. Er entscheidet sich für ihre Seite und erschöpft sich in der Verspottung der abergläubischen, gierigen und verkrampften Bürgerschaft der alten Stadt. In den drei Jahren, die die Ausbildung am Institut zu Neapel dauert, an welchem zu seiner Zeit noch der gelehrte Scholastiker Thomas von Aquin (1224-1274) Aristoteles gelehrt hatte, muss er sich gleichwohl der Zucht des Internats des Klosters S. Domenico Maggiore unterwerfen (dem Mutterkloster der Dominikaner, mitten in der Stadt) und wird im klassischen Trivium unterwiesen: Grammatik, Logik und Rhetorik. Hier erwirbt er den Priestergrad, hier legt er die Basis für den grenzenlosen Tiefgang in seinem Denken, das letztendlich Gott in jeder Welt finden würde. Dieses Denken ist nicht kirchlich, sondern kosmisch-gewaltig. Es ist weltlich und zugleich tiefreligiös. So denkt nicht die Scholastik, die den Himmel mathematisch erklären konnte, und es ist auch nicht das mathematisch-analytische Denken der aufkommenden Naturwissenschaften, sondern ein Denken, das auf freier Assoziation basiert, das das grenzenlose Universum als Grenze und seine Fundamente in den hermetischen Werten von Gott, Welt und Mensch hat – eine Aufzählung, worin die Kirche nicht vorkommt und der Mensch nicht die Hauptsache, sondern ein Teilchen der Schöpfung ist.

Es ist die Kulmination des Denkens der so farben- und ideenreichen Glorie der italienischen Renaissance, die ein Jahrhundert vorher in Florenz begonnen und ganz Europa in einer dynamischen Erneuerung in Schlepptau genommen hatte. Wie ein neues Frühlingserwachen versuchte sie das Zusammenleben zur Blüte zu bringen. Dieser florentinische Frühling wurde jedoch von einer Anzahl aufeinanderfolgender Päpste absolut erstickt, ab dem Aufstand 1547, von welchem Bruno an seinem Geburtsort noch die Folgen zu spüren bekam, bis 1572. Es ist, als ob Brunos Jugend diesen Jahreszahlen auf dem Fuße folgt, und dies wird der Grundton seines Lebens sein.

Weshalb entscheidet er sich dann trotzdem, als er siebzehn ist, für eine Ausbildung zum Priester? Ist da schon etwas von der Faszination für den Konflikt, woran er seine Kräfte erproben will? Ist es so etwas wie der Wille, etwas Unmögliches zu vollbringen, indem man sich gegen den schwerfälligen religiösen Körper, der kein individuelles Denken akzeptiert, auflehnt? Möchte er dadurch, dass er in den Kreis aufgenommen wird, von innen heraus die Konfrontation beginnen? Von dem Moment an, an dem er als Dominikaner-Novize eintritt, muss er sich wehren. Als brillanter Schüler, der er ist, will er die traditionellen Heiligenbildchen in seiner Zelle nicht haben, wirft sie hinaus und empfiehlt einem Mitschüler auch noch, einmal etwas anderes zu lesen als das süßliche „Leben von Maria”. Die Folge: sein erster Prozess vor der Inquisition wird eine Tatsache, aber dieser läuft noch glimpflich ab. Nach eigener Aussage diente dieser Prozess, angestrengt durch den Novizenaufseher, nur dazu, um ihn einmal eindringlich zu verwarnen.

Als dann später auch noch in seiner Zelle die Kommentare zu den Kirchenvätern von dem verabscheuenswerten – weil selbständig nach Verinnerlichung und Vertiefung suchenden – Erasmus und Schriften des Reformers Luther gefunden werden, ist das Maß aber voll. Ein zweiter Prozess läuft an, und dies ist eine viel ernstere Sache, denn nun kann er dem „weltlichen Arm” überliefert werden. Die Inquisition folterte natürlich nicht selbst, heilig und unbefleckt von menschlichem Leid wie sie war, sondern überließ diesen Teil dem Staat. Jedoch war sie dabei anwesend, um eventuelle Geständnisse wörtlich notieren zu können.

Bruno, der mittlerweile den Namen Giordano angenommen hat, wartet das Resultat nicht ab und flüchtet 1576 nach Rom. Doch welche Alternative hat er? Seine Karriere ist zerbrochen, bevor sie begonnen hat, jegliche eigene intellektuelle Aktivität ist fortan ausgeschlossen – ja, selbst sein Leben hängt ab von einer vollkommenen demütigen Unterwerfung. So hängt er die Kutte seines Ordens an den Nagel, sagt der Kirche ade und flüchtet nordwärts.

Von Rom aus reist er weiter nördlich, nach Genua, wo er sich mit Privatunterricht seinen Lebensunterhalt verdient. Von dort geht er in das norditalienische Noli, wo er sich einen Augenblick Ruhe gönnt. Aber dieser Ort ist zu klein für seinen Weitblick und großen Geist, „gefangen in einem konfliktverursachenden Körper”, wie er es selbst einmal ausgedrückt hat. In Noli erhebt er seinen Blick aus der Kirche, und vielleicht richtet er ihn hier zum erstenmal weg von dem Renaissancebild vom „Menschen als Maßstab”. Der Himmel, das ist es für ihn, diesen nimmt er künftig als das Maß der Dinge. Hier schreibt er seinen Erstling, das kleine Werk „De segni et tempi” („Über die Zeichen und die Zeiten”), eine Arbeit über astronomische und meteorologische Zeichen, welche in Venedig gedruckt wurde, aber verloren gegangen ist. Noli ist zu klein, es glückt ihm hier kein länger dauernder Aufenthalt. Bruno versucht sein Glück in dem von Rom relativ unabhängigen Venedig, aber auch da kann er nicht lange verweilen. Niemand will ihn finanziell unterstützen. Er zieht um nach der brandneuen Stadt von Calvin, Genf. Anfangs ist er sehr enthusiastisch über den Plan und das Drum und Dran in dieser Stadt, aber es glückt ihm wieder nicht, seinen Mund zu halten und seine Feder im Zaum zu halten: Anlässlich seiner ungeschminkten Kritik über einen Prediger landet er im Gefängnis. Er weiß jedoch zu entkommen und flüchtet weiter in die mächtige Stadt des französischen Südens: Toulouse. Dort endlich glückt es ihm, auf akademischem Niveau unterrichten zu können. Als er dann weiter nach dem Norden reist, zieht er viele Vorteile daraus: seine Titel als lecteur und doctor an der Universität von Toulouse berechtigen ihn auch dazu, in Paris öffentlich zu lehren.

Nach Paris kommt Giordano Bruno im Jahre 1581, wo er Vorlesungen und Vorträge über das Thema „Die 30 göttlichen Attribute” hält. Er kommt in den Genuss königlichen Interesses: Heinrich III. hat ihn eingeladen, ihm zu erklären, ob Brunos Gedächtnisvermögen etwas Natürliches sei, oder ob es auf Magie beruhe. Die Antwort amüsiert den König sehr. Bruno, der dem König erklärt, dass es um eine Wissenschaft geht, widmet ihm sein Buch, das er darüber schrieb, und zwar „De umbris idearum” („Über den Schatten der Ideen”). Der König revanchiert sich mit der Ernennung Brunos zum außerordentlichen Professor am brandneuen Collège Royal de Cambrai, dem unabhängigen, angesehenen Gegenpol der Sorbonne, der von der Kirche überwachten Universität. Dort erreicht Bruno den Höhepunkt seines Lebens. Er hält dort in zwei Perioden Vorlesungen: von 1581 – 1583 und vom Herbst 1585 bis Juli 1586. Die letzte Periode wird gekennzeichnet von einer heftigen Kontroverse über 120 Lehrsätze von Aristoteles mit dem Gelehrten Jean Hennequin.

Wer versucht, den Menschen Giordano Bruno etwas tiefer zu verstehen, trifft auf einen begabten Mann, beschlagen als Mathematiker, als Astronom, als Wissenschaftler – aber nicht im „vollblütigen” Sinn. Bruno ist mehr – und er will auch mehr sein. Er hat ein unwahrscheinliches Gedächtnis. Heute würde man von einem fotografischen Gedächtnis sprechen. Taucht man in Brunos Schriften unter – eine schöne und mühsame Aufgabe -, dann wird man nicht selten getroffen von der verblüffend paraten Kenntnis der antiken Schriftsteller, die Bruno oft wörtlich auswendig zu zitieren scheint. So wie in anderen Dingen auch ist er für den Leser kompromisslos – er setzt bei seiner Zuhörerschaft ein Niveau voraus, das minimal dem entspricht, was wir heute akademisch nennen würden. Er ist ein leidenschaftlicher Verfechter der neuen kopernikanischen Astronomie, und sowohl der Pariser Hof als auch die Studenten, die aus ganz Europa der Seinestadt zuströmen – man spricht von 20.000 Studenten jährlich, in der damaligen Zeit! – wollen alles über die neuen Theorien hören.

Bruno hält Vorlesungen über Kopernikus: Die Sonne ist der Mittelpunkt unseres Sonnensystems – und das Genie des Nolaners geht darin sogar noch einen Schritt weiter. Denn was Kopernikus getan hatte, war eine Art Umkehrung des alten Systems: die Erde auf den Platz der Sonne und die Sonne in die Mitte, wo vorher die Erde gedacht worden war. Bei diesem Weltbild saßen die die Fixsterne gleichwohl noch immer ganz fest am Firmament, nicht anders als im Bild von Ptolemäus am Beginn der Zeitrechnung. Aus dem Raum hinter diesen Sternen regierten die Engel und Gott das Universum.

Aber Bruno schaut, in Ekstase, in Entrückung – und wie herrlich muss es sein, als Erster innerhalb einer Kultur einen solchen Gedanken erfassen zu können – die Unendlichkeit. Und in diesem allem begreift sein Geist, ergreift sein Genie die Einheit in allem! Er weiß! Er ist der Magier, den Ficino erträumte. Er weiß, dass es Tausende von Sonnen gibt, Millionen Planeten, die alle denselben Gott, den gleichen Ursprung als Mitte haben. Das ist die Theorie von der Monade – weiter getragen als von John Dee, gekoppelt an den Hermetismus von Ficino. Und nicht allein ist derselbe Gott in der Mitte jedes Himmelkörpers, auch der Mensch ist in diesem Sinne ein Himmelskörper, ein Himmlischer. Denn wenn die Monade auf alle Welten angewendet werden kann, auf den Kosmos und auf alle Kosmoi, ist das auch möglich im Kleinen, im Mikrokosmos, und seit Pico della Mirandola ist das: der Mensch. Und allem liegt das Feuer, das alchemische Feuer des höheren Aries zugrunde. Darum ist der Mensch zwar ein bescheidenes Teilchen der Schöpfung, aber gleichzeitig ein Gottessohn!

Man kann die Entrüstung und die Bestürzung, die diese Ideen verursachten, mit nichts vergleichen. Was waren das für wahnsinnige Vorstellungen? Man konnte doch nicht anders, als diesen Bruno als staatsgefährlich anzusehen? Und dann war da noch etwas: der französische König hatte bei der Gründung des Collège – der Laienuniversität – versprochen, auf die Orthodoxie, auf die Rechtgläubigkeit in der katholischen Lehre aller Lehrer und Professoren zu achten. Stellen Sie sich nur einmal vor, dass die Sorbonne-Universität nur auf eine Gelegenheit wartete, um den trotz allem nicht so standfesten König zu kompromittieren. Die verschiedenen Faktionen innerhalb der Sorbonne, die Katholiken, wollten nichts lieber, als dem sich etablierenden Collège ein Bein stellen. Und wie konnte das besser geschehen, als dadurch, dass man innerhalb der Mauern von Cambrai einen Ketzer fand – und auch noch als speziell besoldeten lecteur du roi -, der einen echten Inquisitionsprozess angehängt bekäme?

So muss Bruno wieder weiter, will er sein Leben behalten. Ein Gesuch seinerseits, wieder in die Kirche aufgenommen zu werden, ist tabu, es sei denn, er würde sich einem Prozessverfahren unterwerfen. Aber das würde einem intellektuellen – und wahrscheinlich auch physischen – Selbstmord gleichen.

Indessen ist Bruno erst auf halbem Wege mit seiner Suche. Mit einem Empfehlungsschreiben Heinrichs III. in der Tasche will er nach Paris in London einen Höhepunkt seiner Karriere erreichen. Er möchte eine erleuchtete Form des hermetischen Denkens lehren, „den menschlichen Geist befreien, die Grenzen der Welt durchbrechen und den Weg zu den Sternen weisen”. Sein Universum ist unendlich und enthält zahllose Welten. Es ist ein Universum, worin sich auch die Sonne… bewegt! In London wird er am Hofe von Queen Elizabeth, die den Papst ebenso wenig leiden kann wie Bruno, in den fortschrittlichen Kreis um Sir Philip Sidney aufgenommen. Hier erscheinen die Komödie „Der Eselsschwanz”, eine beißende Satire auf das Leben in einem Dominikanerkloster, und das wichtige Werk „Das Aschermittwochsmahl”. Darin verteidigt Bruno Kopernikus und setzt das Obengesagte nochmals auseinander. Aber was er sich als Siegeszug erhofft hatte, läuft auf eine bittere Enttäuschung hinaus.

Der englische Hof in London hört ihn gerne; aber Oxford hat Kopernikus den Rücken zugekehrt und will einzig das althergebrachte katholische Weltbild, welches noch immer ptolemäisch-aristotelisch ist. Die Unverträglichkeit und Kleingeistigkeit der englischen wissenschaftlichen Welt sieht Bruno in den schmutzigen Straßen von London und der Engstirnigkeit von Oxford verkörpert. Bruno wird des Plagiats beschuldigt (er arbeitete in seinen Lesungen mit Texten von Marsilio Ficino) – was er offen zugibt.

Im Aschermittwochsmahl stellt Bruno – stets scharf, stets kompromisslos – das vulgäre London dem erleuchteten englischen Hof gegenüber, der den neuen, blühenden Geist der Renaissance vergegenwärtigt. Erneut dieser Kontrast zwischen der konservativen Kirche und der Erneuerung! Die Königin und der direkte Kreis um sie hin – unter der Inspiration von Sir Philip Sydney – denken wohl wie er, ist dies doch ungefähr der Moment in der Geschichte, da Elizabeth die Anglikanische Kirche, die ihr Vater, Henry V., nach dem Bruch mit Rom gegründet hat, vom Katholizismus in eine abgemilderte Form des Calvinismus übergehen lässt. Aber sowohl in Oxford als auch in der schmutzigen Stadt London begegnet Bruno aufs neue dem Kontrast zwischen mentalen Gebäuden, Aristoteles folgend, und dem freiradikalen Denken der Kombination Plato-Hermes mit Kopernikus. Er schreibt: „O unbeständige Dialektik, nagender Zweifel, lästige Scheinbeweise, spitzfindige Zwangsargumentationen, dunkle Rätsel, verwirrte Labyrinthe, verfluchte Sphinxe – löse alles auf, oder lasse dich erlösen!”

Diese ganze spießbürgerliche Beschränktheit macht Bruno während einer Mahlzeit an jenem berühmten Aschermittwoch, dem 14. Februar 1584, lächerlich. Noch während seiner späteren Verhöre in Venedig bleibt er dabei, dass diese Gespräche wirklich stattfanden. Die Publikation dieser Schrift entfesselt einen wahren Sturm innerhalb der englischen akademischen Kreise, die Beschuldigungen und Vorwürfe der Blasphemie gegen Aristoteles Wellen von Protest und Entehrung. Das alles kommt über Giordano, und er sieht sich veranlasst, den Rest seines Aufenthaltes in England in freiwilligem Hausarrest in der französischen Botschaft zu verbringen. Die Mehrheit seiner Freunde kündigt ihm öffentlich die Loyalität auf.

Erneut Reisen: im Gefolge des französischen Botschafters geht er wieder nach Paris. Es ist in dieser Periode, dass er den einzigen bekannten Kontakt mit einem Niederländer gehabt hat: Aernoud van Buchel aus Utrecht berichtet 1585 in seinem Tagebuch darüber. Er hat Giordano Bruno während der vielen Lesungen sprechen hören, die der Nolaner in der letzten, heftigen Periode in Paris gab. Buchel sagt über ihn: „Giordano Bruno aus Nola in Italien ist ein Professor und als Philosoph brillanter als gut für ihn ist. Er hat den Vornamen Philoteus (Er, der Gott liebt) angenommen. Auch hat er eine Abhandlung über Gedächtnistechnik publiziert und schrieb in Italienisch „Über die heroischen Verzückungen” und die Komödie Der Eselsschwanz (den oben bereits genannten Candaleio)3.”

Aber das Klima in Paris ist derartig verändert, dass Bruno dort nicht bleiben kann. Weiter zieht er, nach Deutschland, wo er hofft, eine für ihn bessere Gesinnung anzutreffen. Im zweiten Verhör in Venedig gibt Bruno eine kurze Zusammenfassung seines Aufenthalts in Deutschland:

„Ich verließ Paris wegen der Tumulte und zog nach Deutschland; meine erste Station war Mainz, eine Stadt mit einem Erzbischof -, der der erste Kurfürst des Reiches ist. Dort verweilte ich zwölf Tage. Angesichts dessen, dass ich weder dort noch in Wiesbaden eine Gesellschaft nach meinem Gefallen fand, ging ich nach Wittenberg in Sachsen. Dort traf ich zwei Parteien an, die eine philosophisch, die aus Calvinisten bestand, die andere theologisch, die sich aus Lutheranern zusammensetzte. Unter ihnen befand sich ein Gelehrter mit dem Namen Alberigo Gentile, gebürtig aus den Marken, den ich in England kennen gelernt hatte. Er lehrte Recht und half mir, so dass ich durch seine Gunst im Auditorium über das Organon von Aristoteles sprechen konnte. Diesen und andere Vorträge habe ich etwa über zwei Jahre verteilt gehalten.

Zu dieser Zeit, als der alte Herzog, ein Lutheraner, von seinem Sohn, welcher calvinistisch gesinnt war, abgelöst wurde, begann dieser letztere, seine Partei zu unterstützen, die gegen mich war. Darum nahm ich Abschied und begab mich nach Prag, wo ich sechs Monate blieb. Während ich mir dort aufhielt, ließ ich ein Buch über Geometrie drucken, das ich dem Kaiser widmete, der mich dafür mit einer Gabe von 300 Talern begünstigte. Mit diesem Geld verließ ich Prag und verbrachte ein Jahr an der Academia Julia zu Braunschweig. Dort war gerade der Herzog gestorben, der ein Ketzer war. Ich schrieb eine Rede für sein Begräbnis, in Konkurrenz mit vielen anderen Gefährten von der Universität. Dafür ließ mir sein Sohn und Nachfolger achtzig Scudi überreichen. Ich nahm Abschied und zog nach Frankfurt, um zwei Bücher drucken zu lassen; das eine De minimo etc. und das andere De numero, monade et figura etc. In Frankfurt verweilte ich circa sechs Monate und wohnte im Karmeliterkloster, wohin der Drucker mich gewiesen hatte, der verpflichtet war, mir ein Zimmer zur Verfügung zu stellen.”

Als Privatdozent an der Universität von Wittenberg, der Lutherstadt, konnte Bruno für eine kurze Zeit die Ruhe einer relativ glücklichen Zeit genießen. Seine Aufmerksamkeit richtete sich erneut auf die Werke und Denkmodelle des Alchemisten und Philosophen Ramon Llull, des spanischen Denkers aus dem Mittelalter. Er preist in seiner Abschiedsrede Deutschland und seine Denker: Albertus Magnus, Cusanus, Kopernikus und Paracelsus. Er unterrichtet, aber es hilft ihm nichts. Kurze Zeit wird er von den Lutheranern akzeptiert, aber die Calvinisten können mit ihm nichts anfangen. In Helmstedt, wo Bruno auch noch gewesen ist, wird er von den Lutheranern verjagt. Allem Kirchlichen graut vor diesem Freidenker.

Die Bücher, auf welche er sich in obigem Zitat bezieht, die in Frankfurt publiziert wurden, gehören zu seinen besten Werken und sind ein Beweis für seinen unerhört visionären Blick. Für ihn ist das Universum nicht leer, sondern ein lebender Kosmos, gefüllt mit elementarem Leben, das er Äther nennt. Dieser manifestiert sich in unteilbaren Einheiten, in Elementarteilchen. Ein Zitat aus der niederländischen Auswahl von Brunos Werken: „Darin erschaut er das unendliche Universum (…) als zusammengesetzt aus elementaren Teilchen, und er unterscheidet dabei drei zusammenhängende Aspekte: auf metaphysischem Niveau manifestiert sich das Minimum als die Monade, auf physischem Gebiet als das Atom, auf geometrischem Gebiet als der Punkt. Aber im Gegensatz zu den klassischen Atomisten sieht Bruno die Atome nicht in einer Leere herumwirbeln, sondern verbunden durch feinstofflichen Äther”.

Um 1588 folgt noch eine Periode, von Bruno in zwei Teilen erledigt, worin er sein oft versengendes Licht am illustren Hof des Magier-Königs Rudolph II. zu Prag scheinen lässt. Dieser Kaiser hatte seinen grandiosen und prachtvollen Palast, den reichsten von Europa, als Spiegelung eines Makrokosmos einrichten lassen; einen Mikrokosmos, worin das Schönste, Gelehrteste, Magischste, das die Erde hervorbringt, zu finden sein musste. Für seine Geometrische Abhandlung, dem Kaiser gewidmet, belohnt Rudolph ihn mit dreihundert Talern, ein Glücksfall in jenen Tagen. Aber auch hier zeigen sich die Umstände nicht günstig genug für unseren Nolaner. Er gerät in Konflikt mit Tycho Brahe, der ihm Altertümlichkeit vorwirft. Aber Bruno war kein Mathematiker, er war ein Visionär. Dem, was er vor sich sah, nähern sich nun, 410 Jahre später, einigermaßen die allerneuesten naturwissenschaftlichen Ansichten, z.B. in der Drei-Einheit des materiellen Universums, von dark matter und dark energy, oder in den Gedanken über das zero-point field (siehe den Beitrag von Frans Smit in diesem Band).

* * *

Auf der Suche nach dem Lebensmysterium dieses heroischen Mordskerls, als der er sich selber gerne sah, entkommt man nicht dem Gedanken, dass die Tragik, die Bruno begegnet, oft in ihm selber begründet ist: es scheint, als ob er in erster Linie mit Bruno selber streitet und gegen sich selber. Nicht dass man ihn als unausgeglichene Persönlichkeit sehen kann: es ist sein innerlicher Streit, um die Einheit, die Ätherverbundenheit alles Seienden, die er in sich und im gesamten Universum sah, zu verteidigen. Alle die Menschen, all die Wissenschaft -, all die Scheinwissenschaft -, all das aufkommende Materialistisch-Mathematische – er musste es niedersäbeln, weil er in sich selbst den Grund freisetzen und freihalten musste, um den ultimativen Gedanken von ungeheurer Schönheit ergreifen und festhalten zu können: dass das Eine sich in jedem Atom, jedem Planeten, jedem Lebewesen, wieder ausdrückt und ausdrücken will.

Er meinte es beweisen zu können, aber die Wissenschaft akzeptierte seine Beweisführung nicht. Sagten die Oxford-Engländer nicht: „Er unternahm es neben sehr vielen anderen Themen, die Meinung von Kopernikus zu festigen, dass sich die Erde dreht und der Himmel stillsteht, während es eher sein eigener Kopf war, der kreiselte und sein Verstand, der nicht stillstand”. Bruno meinte, den Grund für den Glauben gefunden zu haben – aber die Kirche akzeptierte seine innerlichste Überzeugung, seinen Herzensgrund nicht. Seine Inquisitoren schrieben am 20. Januar 1600 in ihr Urteil: „…Wir verurteilen, verfluchen und verbieten alle Eure Ansprachen, Bücher und Schriften als ketzerisch und verräterisch, beinhaltend viele Ketzereien und Irrtümer, und verordnen, dass all diese Schriften, die in Unseren Besitz gekommen sind oder zukünftig in Unseren Besitz kommen werden, öffentlich vor den Treppen auf dem St. Petersplatz vernichtet und verbrannt werden sollen…”

Im gleichen Zusammenhang stand dort in raffinierter Weise geschrieben:
„Wir verurteilen und erklären in diesen Dokumenten, dass vorgenannter Bruder Giordano Bruno ein verstockter Ketzer ohne Reue ist, der deshalb alle kirchliche Zensur und Strafe des heiligen Kanons verdient… Wir verordnen und befehlen, dass Ihr dem weltlichen Hof überliefert werden sollt, damit Ihr mit dem dafür geltenden Strafmaß gestraft werdet, wiewohl Wir ernstlich und aufrichtig bitten, dass er (der weltliche Hof, die römische Obrigkeit) die Strenge des Gesetzes im Hinblick auf die Leiden Eurer Person mäßigen soll, damit Ihr nicht in Todesgefahr geraten oder Beschädigung Eurer Gliedmaßen erleiden werdet.”

Diese Formel bedeutete stets Folter und meist den Scheiterhaufen. Beide, Wissenschaft und Kirche, fanden Brunos Schlussfolgerungen zu weitgehend, zu gefährlich und potentiell ihren Bestehensgrund hinwegfegend.

Brunos Lebenstragik war, dass er nicht von außerhalb gegen einen religiösen Körper vorgehen wollte, in welchem bis dahin alles Denken streng geregelt war. Er wollte diesen großen Körper reinigen, und er wollte das von innen her tun. Er wollte ihn zurückführen zu dem einzigen, vollkommen logischen und doch metaphysischen Grund, auf welchem solch ein Körper bestehen kann. Auch die Kirche – wollte sie Kirche sein – würde eine Monade sein müssen, das göttliche Universum widerspiegelnd. Er dachte, wenn sie ihm nur zuhören würden, dass er die Einheit beweisen könnte, worüber auch Paulus spricht im: Omnia ab Uno, et Omnia ad Uno.

Das muss der Grund gewesen sein, dass er im August 1591 auf Einladung von Mocenigo nach Venedig zurückkehrt. Er arbeitet an seinem Buch Über die sieben freien Künste. Er will dieses Werk dem neuen Papst, Clemens III., widmen in der Hoffnung auf Vergebung, ja sogar auf eine Position in Rom – eine Position, die letztendlich der moderne Galileo Galilei erhielt. Aber im Mai 1592 verriet ihn sein „Freund” Mocenigo, aus Unzufriedenheit vielleicht, und wegen Sakrilegien – die alte Geschichte. Er zeigt Bruno beim Kirchengericht an. Die Inquisition von Venedig beginnt einen Prozess, der sehr bald von Rom übernommen wird. Acht Jahre lang kämpft Bruno, schreibt Bruno, erklärt und versucht er, seine kirchlichen Befrager und den Papst von dieser Vision zu überzeugen. Am Wintersolstitium 1599, dem 21. Dezember, sieht er endlich ein, was er als Zwölfjähriger bereits hätte wissen können: so etwas ist unmöglich, weil dafür kein einziges Wollen besteht, weil es nicht von Vorteil für die Kirche ist, und weil die Kirche nicht das ist, was sie hätte sein müssen.

Du siehst die verhängnisvollen Wellen der Verräter, deinen Vordersteven, der sich gleichmäßig zu viel hebt und senkt; und deine durch wachsende Sorgen übermannte Seele kann sich nicht behaupten gegen die Brecher und anschwellenden Wasserströme. Du überlässt die Riemen deinem bösen Feind, wartest schier unbesorgt auf den Tod und schließt dabei deine Augen, um diesen nicht zu sehen.

Am diesem bewussten Tag wirft er endlich das Handtuch in den Ring und erklärt gegenüber seinen Peinigern: „Ich will und kann nichts widerrufen. Es gibt nichts, das ich widerrufen kann. Ich habe keinen zu widerrufenden Lehrstoff, und ich weiß nicht, was ich widerrufen soll.”

Und ein anderes Gedicht aus seiner Hand erscheint vor unserem geistigen Auge:
„Voll Vertrauen breite ich meine Flügel aus nach dem Raum.
Ich fürchte keine Grenze aus Kristall oder Glas,
Ich durchschneide den Himmel und schwebe nach dem Unendlichen.
Und während ich von meiner eigenen Welt zu einer anderen reise
Und stets weiter eindringe in den ewigen Raum,
Lasse ich das, was andere von weitem sahen,
Weit hinter mir.”

Vortrag: P.F.W. Huijs

1. Zitiert aus Giordano Bruno: Über die Ursache, das Grundprinzip und das Eine.
In: Italiaanse Dialogen, herausgegeben von Yond Boeke und Patty Krone, Ambo, Amsterdam 2000 S. 102-103)

2. Item, Die heroischen Verzückungen, S. 283

3. Zitiert aus Description de Paris par Diarium von Arnold van Buchel, traduite et annotée par A. Vidier, Paris 1900. Es handelt sich um einen Teil des Tagebuches von Van Buchel, das dieser während seiner Reise nach Douai und Paris führte. Mit Dank an G. Snoek.

Übersetzung: Ursula Klee
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