Vorträge und Gespräche

Die Tiefe des Gemeinsamen. Mystik – Wo sich Islam und Christentum die Hand reichen

Diese Veranstaltung empfehlen:

mit Beate Krzyzan, Hassan Dyck (Sheikh Hassan), Dr. Gunter Friedrich

Zu den großen Entdeckungen in einem Menschenleben gehört die Tiefe des eigenen Wesens.
Wer intensiv nach dem Sinn des Daseins sucht, gelangt zu Erfahrungen, die über den Verstand hinausgehen. Er spürt, dass ein Mysterium in ihm verborgen liegt. Er stößt auf Wege der Mystik und Gnosis. Sie sind von vielen Suchern vor ihm gegangen worden, in allen Religionen und Kulturen. Es sind Wege des Menschen zu sich selbst.

Die Seele eines jeden wartet darauf, etwas von ihrer Tiefe ins Bewusstsein zu heben.
Damit geht ein Erwachen einher, ein staunendes Erleben, wer man eigentlich ist.
Unsterbliches liegt im Innern des Menschen, ein Schatz, der noch nicht gehoben wurde, ein Potenzial, das ans Licht gebracht werden will. Wer sich darum bemüht, tritt in einen „Geburtsprozess” ein, in die Vorbereitung einer inneren Neugeburt.
Für ihn entfalten sich die Religionen auf besondere Weise. Sie erweisen sich als konkrete Wegweiser, um ihn mit dem göttlichen Wesen zu vereinen, mit dem „er” ursprünglich eins war. Pforten können sich öffnen, Göttliches kann im Innern erwachen.
Viele Propheten und Religionsstifter sind aufgetreten, um das zu ermöglichen.
Ihre Lehren weisen Unterschiede auf, je nach Zeit und Kultur.
Das Ziel ist dasselbe.
Die Religionen wurden und werden mit vielerlei Lebensformen und Interessen vermischt.
In ihren äußeren „Gewändern” stehen sie daher oft in Gegensätzen zueinander.
Wenn sie jedoch zum Weg nach innen werden, wird deutlich, dass ihre Begründer und alle, die ihnen nachfolgen, „Brüder und Schwestern” sind.
Denn ihre Wege führen zum einen göttlichen Ursprung.
Das wollen wir an diesem Tag aufzeigen in der Beziehung von Islam und Christentum

Datum

Sa, 10.09.2016
Beginn: 15:00 Uhr

Veranstaltungsort

Weyerstraße 35-37
50676 Köln
Deutschland

Tickets

Kostenbeitrag nach eigener Einschätzung

Mitwirkende

Beate Krzyzan

aus Köln hat Latein/Altgriechisch, Altamerikanistik, Religionswissenschaften und Volkskunde studiert, mit einem weiteren Schwerpunkt in der Kunst.
Sie hat drei Töchter und ist mit einem Künstler verheiratet.
Seit 1984 gehört sie der Internationalen Schule des Goldenen Rosenkreuzes an.
Sie hat Vorträge gehalten über die Mysterien des Altertums; im Jahr 2014 erschien von ihr im DRP Rosenkreuz Verlag eine Neuübersetzung des Corpus Hermeticum aus dem Griechischen.

Hassan Dyck (Sheikh Hassan)

aus Schleiden wurde in Berlin geboren, studierte Musik (Schwerpunkt Cello) und schloss sich 1975 einer Sufi-Gemeinschaft an. Er verbrachte viele Jahre in Indien, in Arabien und auf Zypern und studierte Arabisch, den Koran und das Leben des Propheten Mohammed. Er war enger Begleiter und Schüler von Scheikh Nazim, der von Zypern aus wirkte.
1995 gründete er in Kall in der Eifel die Osmanische Herberge als ein Sufi-Zentrum für Nordeuropa.

Dr. Gunter Friedrich

aus Troisdorf war Richter in der Verwaltungsgerichtsbarkeit. Er ist seit 1976 Mitglied der Internationalen Schule des Goldenen Rosenkreuzes und hat Vorträge gehalten über Gnosis, Hermetik und Rosenkreuzertum. Er hat die Stiftung Rosenkreuz in Deutschland mit aufgebaut und gestaltet die Arbeit dieser Stiftung mit.
Seit einiger Zeit befasst er sich mit der Mystik des Islam und ihren Beziehungen zu den mystischen und gnostischen Wegen des Abendlandes.

Programm

15:00 UhrBeginn
19:00 Uhrca. Ende

Ablauf

Beate Krzyzan spricht über ”Die Reise des Christian Rosenkreuz ins Morgenland”
Scheikh Hassan erläutert den Weg der Sufis.
Gunter Friedrich zeigt auf, wo sich die inneren Wege von Islam und Christentum die Hand reichen.
Musik aus Ost und West begleiten die Vorträge
1 Kommentar
  • Muhtarram PetryBeantworten

    Salamu aleikum (der Friede und Segen Gottes sei mit euch),

    wir Menschen sollten uns endlich bewusst werden, dass es keine einzig richtige und falsche Religion gibt, wenn es nur der Weg zu dem Einen ist.
    Insbesondere die drei abrahamitischen Religionen wie das Judentum, Christentum und der Islam entspringen ein und dem selben Absender.
    Sie sind nichts anderes als Offenbarungen, die zu verschiedenen Zeiten kamen und deshalb auch selbstverständlich durch verschiedene Gesandte.
    Die Adresse, nämlich Gott der Allmächtige ist bei allen dreien gleich.
    Auch die Hindus glauben an den Einen und die Baghagadvita lehrt dieses ausdrücklich.
    Lasst uns gemeinsam die Hände reichen und Freunde sein, auch wenn wir auf etwas anderen Wegen wandeln.
    Unser geliebter Sultan aller Heiligen sagte dazu stets :
    Es gibt mindestens so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt wobei er unsere Einzigartigkeit und gleichzeitig unser Alleins ansprach.

    Es grüsst euch eine Schwester Sheikh Hassan Dycks, denn auch ich hatte unseren gemeinsamen Lehrer Sheikh Nazim al Haqqani, möge Allah seine Seele heiligen.

    Wa salam
    Muhtarram

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