Workshop und Vortrag

Menschliche Evolution und universelle Metamorphose

Diese Veranstaltung empfehlen:

mit Prof. Giuliana Conforto (Rom)

„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde”, so heißt es im letzten Buch der Bibel.
(Offenbarung des Johannes, Kapitel 21, Vers 1)

Die Physikerin Giuliana Conforto beschreibt aktuelle Vorgänge im Bereich der Erde, durch die sich diese Prophezeiung ihrer Meinung nach verwirklicht. Dabei knüpft sie eine Verbindung zu dem, was im ersten Buch der Bibel als die ursprüngliche Sünde dargestellt wird, das „Essen vom Apfel”. Die Magnetsphäre der Erde hat, aus dem All gesehen, die Gestalt eines Apfels.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir nur  einen sehr kleinen Teil der im Universum wirkenden Massen erkennen können, nämlich etwa 5 Prozent. Die verbleibenden 95 Prozent haben indes große Auswirkungen auf das, was wir als unsere Realität erfahren. Sie sind dabei – so Conforto –, die „Trennung des Lichts von der Finsternis” aufzuheben. Der „Apfel” habe uns in der „Finsternis” festgehalten.  Nun ist er dabei, sich aufzulösen; das Magnetfeld verliert allmählich seine Kraft. Der kristalline Kern der Erde spielt hierbei eine Rolle.
Nach bisheriger Sichtweise bildet die Magnetsphäre einen Schutzschild gegenüber den kosmischen Strahlungen. Giuliana Conforto sieht in ihm indes eine Matrix, eine Art holographischen Schirm, der uns gefangen hält. Die aktuelle Schwächung des Magnetfeldes ermögliche einen Entwicklungsschritt. Er zeige sich bereits darin, dass in unseren Tagen mehr und mehr Menschen sich an vergangene Leben erinnerten. Viele würden erkennen, dass unser stofflicher Körper einem Bühnenkostüm gleiche, das wir bei der Geburt empfangen haben und beim Tod wieder ablegen. Das Bewusstsein sei als die Gesamtheit der Wechselwirkungen zwischen dem Organismus und seinem genetischen Code, der DNA, anzusehen. Zu den Grundproblemen unserer Zeit gehöre, dass wir das Wesen des Lebens und des Bewusstseins noch nicht erfasst hätten.

Conforto mutmaßt, dass Leben mit der universellen Kraft gleichzusetzen sei, die Physiker 1973 entdeckt haben und die sie die „elektroschwache Kraft” nennen. Die Forschung zeigt, dass diese Kraft ultraschnell ist und von der Schwerkraft nicht beeinflusst wird. Sie gehört zum Bereich der sog. „dunklen Energie”, weil die Messinstrumente sie kaum registrieren. Die Makromoleküle unseres Organismus reagieren indes auf sie. Das bedeutet, dass diese Kraft das Lebendige vom Mechanischen unterscheidet und sogar das Zeitliche überwindet.
„Wir können in den ungestümen Fluss des Lebens eintauchen”, so Giuliana Conforto.

Den Weg dazu zeigt sie in ihren Workshops auf. Die neuerdings auftretenden Naturphänomene, die die Wissenschaftler erforschen, ohne sie erklären zu können, erleichtern laut Conforto das Beschreiten eines Weges, den in der Weltgeschichte eine kleine Anzahl besonderer Menschen gegangen sei und den man „organische Alchemie” nennen könne. Er bestehe darin, in eine neue Beziehung zu dieser Kraft des Lebens einzutreten.

Allen, die nach Freiheit sowie einer neuen Erde und einem neuen Himmel Ausschau hielten, werde ein solcher Weg heute leichter denn je zugänglich.

Datum

Do, 25.05.2017
Beginn: 10:00 Uhr

Veranstaltungsort

Konferenzzentrum Christianopolis
Im Sanig 1
57612 Birnbach / Ww
Deutschland

Tickets

Vortrag 15 €, Workshop 55 €, Mittagessen 10 €.

Mitwirkende

Prof. Giuliana Conforto (Rom)

ist eine italienische Astrophysikerin. Als Professorin unterrichtete sie analytische Mechanik an der Universität Los Andes in Venezuela, theoretische Physik an der Universität von L’Aquila in Italien und begründete eine neue Wissenschaft, die Organische Physik. Sie befasste sich zudem mit postrelativistischen Theorien und Quantenkosmologie und wurde von den Philosophien großer Weiser wie Giordano Bruno, Hermes Trismegistos, Plato, Pythagoras und Jesus Christus beeinflusst.
In deutscher Sprache ist von ihr das Buch Das Sonnenkind erschienen (2013).

Programm

10:00 UhrWorkshop bis ca. 14:00 Uhr
12:00 UhrMittagspause
17:00 UhrVortrag Prof. Conforto, in englisch mit Übersetzung. Der Vortrag kann separat besucht werden.

Anmeldung

Zum Workshop wird Anmeldung erbeten unter
www.stiftung-rosenkreuz.org oder Tel. 02681-95840

1 Kommentar
  • Stefan WehmeierBeantworten

    Das Programm Genesis

    Genesis_2,4-9:
    Gott der HERR (Jahwe) = künstlicher Archetyp "Investor"
    Erde und Himmel = Angebot (Waren) und Nachfrage (Geld)
    Regen / Feuchtigkeit = Geldemission / Liquidität
    Lebendiger Mensch = selbständiger Unternehmer
    Garten Eden (Paradies) = freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft
    Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen
    Baum des Lebens (ez pri ose pri: "Baum, der Frucht ist und Frucht macht") = Geldkreislauf
    Baum der Erkenntnis (ez ose pri: "Baum, der Frucht macht") = Geldverleih

    Genesis_3,1-5:
    Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins (S. Gesell) / Liquiditätsprämie (J. M. Keynes)
    Mann / Adam = Sachkapital / der mit eigenem Sachkapital arbeitende Kulturmensch
    Frau / Eva = Finanzkapital / der in neues Sachkapital investierende Kulturmensch
    Tiere auf dem Feld = angestellte Arbeiter ohne eigenes Kapital (Zinsverlierer)
    Schlange = Sparsamkeit (die Schlange erspart sich Arme und Beine)
    Tod = geistiger Tod durch religiöse Verblendung
    gut oder böse = egoistisch und gebildet oder selbstsüchtig und eingebildet

    Genesis_3,6-13:
    Erbsünde = Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz)
    "die Frau gab ihrem Mann von der Frucht" = Übertragung des Urzinses auf das Sachkapital
    "nackt" sein = mit eigener Arbeit Geld verdienen
    "bekleidet" sein = als Investor von der Arbeit anderer Zins erpressen (lat.: vestis = Kleidung)
    "als der Tag kühl geworden war" = Abkühlung der Konjunktur (beginnende Liquiditätsfalle)
    "unter den Bäumen im Garten verstecken" = so tun, als wäre der Zins Lohn für eigene Leistung
    "die Frau, die du mir zugesellt hast" = Abhängigkeit von zinsträchtiger Ersparnis

    Genesis_3,15:
    Nachkommen der Schlange / der Frau = Geldersparnisse / neue Sachkapitalien
    Kopf der Schlange = Kapitalmarktzins (Sachkapitalrendite)

    Genesis_3,22-24:
    "unsereiner" = die nichts anderes zu tun haben, als sich an der Mehrarbeit anderer zu bereichern
    Vertreibung aus dem Paradies = Verlust der Unterscheidungsfähigkeit zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus
    Cherubim = Denkblockaden

    Was vor etwa 3250 Jahren zum "Auszug der Israeliten aus Ägypten", der Weiterentwicklung der menschlichen Kultur vom Ursozialismus (zentralistische Planwirtschaft noch ohne liquides Geld, z. B. vorantikes Ägypten) zur Marktwirtschaft führte, mutierte ab dem 6. vorchristlichen Jahrhundert vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode (Cargo-Kult). Seitdem verhindert die Religion (Rückbindung auf den künstlichen Archetyp Jahwe=Investor) den eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation (Natürliche Wirtschaftsordnung) - nicht erst seit einem Jahrhundert, sondern seit dem Beginn der Zeitrechnung:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2017/04/das-zivilisatorische-mittelalter.html

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