Symposium

Licht und Erleuchtung auf den inneren Wegen von Judentum, Christentum und Islam

Diese Veranstaltung empfehlen:

mit Eduard Yusupov, Hamdi Alkonavi, Angela Paap

Judentum, Christentum und Islam sind die drei monotheistischen Weltreligionen.
Sie sind „Zweige eines Baumes” und „Religionen des Buches”. Talmud, Tora, Altes und Neues Testament, Quran – sie alle erzählen vom wechselvollen Weg der Menschheit.
Sie enthalten Worte der Gottheit und berichten von Blindheit und Erkenntnis, von Abkehr und Hinwendung zu Gott.

In allen drei Religionen gab und gibt es die Wege der Erleuchtung, die inneren Wege zum Absoluten, zu Gott. Wer Gott sucht und Ihn erkennen will, erfährt, dass sein Suchen nicht vermessen, sondern willkommen ist. Der Sucher erlebt, dass er selbst der Gesuchte ist.

Wege zur Erleuchtung sind Wege der Verwandlung. Sie werden in den drei Religionen unterschiedlich beschrieben, aber sie zielen in gleicher Weise auf die Entfaltung des göttlichen Kernes ab, der im Menschen verborgen liegt. Auch die Erfahrungen auf den Etappen des Weges haben eine überraschende Ähnlichkeit.

Sind nicht Judentum, Christentum und Islam sehr verschieden voneinander?
Das lässt sich in der Tat beobachten und durch die Interpretation der Schriften aufzeigen.
Wenn es jedoch um den inneren Weg „des Menschen” geht, den Weg seiner seelischen Verwandlung, erleben wir einen erstaunlichen Gleichklang.

So kann der Dialog von Kabbala, Sufitum und Rosenkreuz eine zukunftsweisende Brücke sein.

Datum

So, 27.10.2013
Beginn: 11:00 Uhr

Veranstaltungsort

Kultur- und Kongresszentrum
Liederhalle, Silchersaal
Berliner Platz 1
70174 Stuttgart
Deutschland

Tickets

Eintritt 15 €, ermäßigt 10 €

Mitwirkende

Eduard Yusupov

geboren 1976, ist gelernter Betriebswirt und Geschäftsführer eines Instituts für ästhetische Behandlungen in Wien. Seit dem Jahre 2000 gehört er dem Bnei Baruch Kabbalah Bildungs- und Forschungsinstitut als Mitglied an.
Er ist ehrenamtlicher Übersetzer der täglichen Unterrichte des Kabbalisten Dr. Michael Laitman vom Hebräischen ins Deutsche.
Eduard Yusupov hatte zahlreiche Lehraufenthalte im deutschsprachigen Raum, er ist Lehrer im Online-Kabbala-Lernzentrum und Mitglied des European Network for Global Learning.

Hamdi Alkonavi

geboren 1962 in Berlin, deutsch-türkischer Herkunft, führt in der Nachfolge seines Großvaters die Derwisch-Tradition fort.
Ein besonderes Anliegen ist ihm die Vermittlung zwischen den verschiedenen Traditionen, Religionen und spirituellen Wegen.
Er ist als Dipl. Sozialpädagoge, Sufilehrer und Leiter des Instituts für Sufi Forschungin Berlin tätig. Hamdi Alkonavi unterrichtet seit 20 Jahren Sufi-Tanz und die Weisheitslehren der Sufis. Außerdem widmet er sich dem hermetischen Weg, der Kabbala und der Alchemie.

Angela Paap

geboren 1965, studierte Architektur an der TU München und arbeitet seit 1991 als Architektin. Daneben befasst sie sich mit Fotographie und Malerei (einige Ausstellungen).
Seit früher Jugend beschäftigt sie sich mit den inneren Lehren der Weltreligionen – so auch mit der christlichen Tradition, wodurch sie dem Rosenkreuzertum begegnete.
Ihr Interesse gilt dem Kern aller Religionen und seiner Widerspiegelung im Wesen des Menschen. Hierüber hat sie im Rahmen des Lectorium Rosicrucianum und der Symposien der Stiftung Rosenkreuz Vorträge gehalten.

Programm

11:00 UhrBegrüßung
11:15 UhrEduard Yusupov Kabbala – der Schlüssel zu einer Neuen Welt
12:15 UhrHamdi Alkonavi Licht, Bewusstsein und Erleuchtung auf dem spirituell-geistigen Weg im Sufismus. Die Reise zum Meer der Lichter des Herzens
13:15 UhrPause
14:00 UhrAngela Paap Erleuchtung und Verwandlung
15:00 UhrGespräch

Zitate

Doch am Ende wird es Frieden in der Welt geben, und alle Geschöpfe werden sich zu einer einzigen Gemeinschaft verbinden, um dem Einzigen Schöpfer zu dienen; denn alles wird korrigiert sein, das heißt, es wird die Einheit von allem offenbart sein.
Rav Chaim Luzzato

Gott ist das Licht der Himmel und der Erde (Koran, Sure 24/36).
Dieses ursprünglichen Lichts Gottes teilhaftig zu werden, ist Ziel und Zweck der Erleuchtung.
Sufi-Weisheit

Der Weise wirkt mit dem Licht der Liebe, der wahrlich lebenden Seele und mit der Feuerkraft des alles umfassenden, heiligenden, heilenden Geistes. Das nannten die Alten doppelt erleuchtet sein.
Jan van Rickenborgh

2 Kommentare
  • BrachaBeantworten

    Ich wünsche allen guten Erfolg, den Weg zur Einheit und Liebe.

  • Jörg BruderBeantworten

    Allen das Licht das zur Quelle zurück führt.

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