Symposium

Die Erneuerung der Welt – Heute

Diese Veranstaltung empfehlen:

mit Gunter Friedrich (Vorstand Stiftung Rosenkreuz), Volker Mastalier (Anthroposophische Gesellschaft), Wolfgang Herko (Hermetische Gesellschaft, A.O.R.), Hermann Becke (Sekem-Österreich), Klaus Bielau (Stiftung Rosenkreuz), Christel Müller, Robert Poech – Kunstuniversität Graz

Vor 400 Jahren (1614, 1615, 1616) erschienen die Manifeste der Bruderschaft des Rosenkreuzes, in denen zur »Allgemeinen und Generalreformation der ganzen weiten Welt« aufgerufen wird. Es war eine Zeit großer Umbrüche und Erneuerungen. Auch heute steht die Welt vor großen Veränderungen. Wohin wir blicken, viele der alten Strukturen und Formen unseres Zusammenlebens taugen nicht mehr und zerbrechen. Unsere Welt ist daher voll mit Initiativen zur Erneuerung, sei es des einzelnen Menschen, als auch kollektiv in allen Bereichen wie Landbau, Kunst, Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft, Spiritualität usw.

Bei diesem Symposium wollen wir in einen Austausch treten über Verantwortung und Aufgabe des Menschen. Gibt es denn eine Gemeinsamkeit der nach Veränderung Strebenden? Ist eine Vereinigung von Wissenschaft und Spiritualität und die Umsetzung ins praktische Leben möglich?

Die Liebe steht höher als die Meinung. Die verschiedensten Meinungen vertragen sich, wenn sich die Menschen lieben. Deshalb hat es einen tiefen Sinn, dass in der theosophischen Weltanschauung keine Religion angegriffen und keine besonders herausgestellt wird, sondern alle werden verstanden, und es kann sich ein Bruderbund entwickeln, weil sich die Mitglieder der verschiedensten Religionen verstehen.
Das aber ist eine der wichtigsten Aufgaben der Menschheit heute und in der Zukunft: dieses Mit­den­andern­Leben, dieses Einander­verstehen …
Rudolf Steiner (1906)

Die Ursache, die den Aberglauben hervorbringt, erhält und ernährt, ist die Furcht. Der freie Mensch denkt an nichts weniger als an den Tod; und seine Weisheit ist ein Nachsinnen über das Leben.
Baruch Spinoza

Anmeldung aus Platzgründen erbeten:
stiftung­rosenkreuz@aon.at, per Tel. oder sms: 0699/10403404

Datum

So, 12.04.2015
Beginn: 10:00 Uhr

Veranstaltungsort

Zentrum Phönix
Münzgrabenstraße 103
8010 Graz
ÖSTERREICH

Tickets

20 Euro

Mitwirkende

Gunter Friedrich (Vorstand Stiftung Rosenkreuz)

Dr. Gunter Friedrich (geb. 1942) war in der Verwaltungsgerichtsbarkeit tätig. Er hat die Stiftung Rosenkreuz in Deutschland mit aufgebaut und gehört ihrem Vorstand an.
Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt er sich mit Gnosis, Hermetik und Rosenkreuzertum und hat darüber im Rahmen des Lectorium Rosicrucianum Vorträge gehalten und Seminare durchgeführt.
Ferner hat er für die Veröffentlichungen der Stiftung Rosenkreuz (Dialoge spiritueller Bewegungen untereinander und mit Wissenschaft und Kunst) Beiträge verfasst.

In der Mystik vereinen sich die religiösen Wege. Die Fama Fraternitatis, der Ruf der Rosenkreuzer Bruderschaft (1614), beschreibt die Entfaltung des göttlichen Anderen, der in der Tiefe des Menschen ruht – und die Möglichkeit, ihn zu finden. Die inneren
Erfahrungen werden bildhaft dargestellt, in Imaginationen, wie wir sie auch bei großen islamischen Mystikern wie Ibn Arabi und Jalaluddin Rumi antreffen

Volker Mastalier (Anthroposophische Gesellschaft)

Dr. Volker Mastalier (geb.1939), Jurist, Lehrer, zweijähriger Aufenthalt in Australien, Tätigkeit in national­ und regionalökonomischer Forschung und Beratung in Wien, Begegnung mit der Anthroposophie und Mitaufbau der Freien Waldorfschule Graz, Gründung einer Regionalwährungsinitiative mit Schülern; Erwachsenenbildung auf pädagogischem, sozialpolitischem und geographischem Feld.

Die Wirtschaft nimmt in unserem Gesellschaftsgefüge die dominierende Stelle ein. Sie hat sich aber mit der Arbeitsteilung und dem Finanzkapitalismus von ihrer Aufgabe, Bedürfnisse zu befriedigen, mehr und mehr entfernt. Statt Bedürfniswirtschaft ist sie Erwerbswirtschaft eworden. Diese Umpolung vom Geben zum Nehmen durchdringt auch Politik und Kultur und wird zu einer ernsthaften Bedrohung der Demokratie und der Errungenschaften westlicher Kultur überhaupt.
Rudolf Steiner trat schon im und nach dem Ersten Weltkrieg für eine radikale Neuordnung der Gesellschaft ein, in Form einer funktionalen sozialen Dreigliederung. In ihr sollten die Schlagworte der Französischen Revolution, Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit, neuen und praktischen Sinn erhalten. Er gründete auf allen Gebieten – Pädagogik, Medizin, Landwirtschaft, Produktions- und Finanzwirtschaft – Initiativen mit neuen Zusammenarbeitsformen, die nicht nur weiter bestehen, sondern insbesondere in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen sind. Sie stellen ein bedeutendes Transformationspotenzial dar.

Wolfgang Herko (Hermetische Gesellschaft, A.O.R.)

MMag. Wolfgang Herko Organisationsmitglied bei Hermetik International, Freier Theologe, Betriebswirt und Informatiker, Lektor und Übersetzer, Seminarleiter, seit Jahren Referent kabbalistischer und hermetischer Themen im In­ und Ausland.

Die wenigsten Schüler des Okkultismus – und somit auch der Kabbalah – wissen etwas vom Ursprung der Lehre, der sie direkt oder indirekt folgen. Es sind die wenigen, uns überlieferten Fragmente kabbalistischer und hermetischer Literatur, die den geistigen „Bilderstürmern” aller Jahrhunderte entgangen sind, und heute, durch mündliche und schriftliche Überlieferung – sowie durch Manuskripte Eingeweihter ergänzt – Verwendung finden. Diese Lehren stellen die Grundlage der im Westen praktizierten Mysterientradition dar – und basieren u. a. auf der meist wenig verstandenen Kabbalah. W. Herko geht in seinem Vortrag insbesondere auf das reichhaltige Symbolsystem der Kabbalah ein.

Hermann Becke (Sekem-Österreich)

Dr. Hermann Becke (geb. 1944), Jurist, Künstler (studierte Liedinterpretation), jahrzehntelang Universitätsdirektor und Lehrender an der Kunstuniversität Graz, Sänger, Obmann des gemeinnützigen Kulturvereins SEKEM- Österreich, Mitglied des Board of Trustees der „Heliopolis­ University for Sustainable Development”, Kairo.

Ibrahim Abouleish: „Wir können unser Schicksal selbst in die Hand nehmen. SEKEM will der Welt dafür ein funktionierendes Modell sein.” Ist von der arabischen Welt die Rede, dann sind schnell die negativen Schlagworte bei der Hand: „Fundamentalismus”, „Terrorismus”, „Kampf der Kulturen”.
Die Medien berichten über mangelnde Menschenrechte, ökonomische Rückständigkeit, Korruption, Rücksichtslosigkeit gegenüber Mensch und Natur. Worte und Bilder, die uns stumm, ängstlich und hilflos machen.
Was aber, wenn es im Herzen der arabischen Welt längst einen mutigen Visionär gibt, der Wüste real zum Blühen bringen, dem Fundamentalismus mit Weisheit begegnen, die zerstörte Natur heilen, Identitätsfindung und persönliche Entfaltung ermöglichen und die Kooperation mit dem Westen suchen will.
Dieses Projekt der Hoffnung soll vorgestellt werden

Klaus Bielau (Stiftung Rosenkreuz)

Dr. Klaus Bielau studierte erst einmal Regie an der Kunsthochschule Graz; nach der Begegnung mit der Homöopathie Studium der Medizin; Ausbildung zum Arzt. Ganzheitsmediziner, Seminarleiter, Autor von Fach­ und literarischen Büchern.

Im Jahre 1614 erschien die erste Schrift der Rosenkreuzer, die Fama Fraternitatis. In diesem sind auch die Vereinbarungen der Rosenkreuzerangeführt. Der erste Punkt lautet: Die Rosenkreuzer gehen keiner anderen Arbeit nach, als kranke Menschen gesund zu machen, und das umsonst.
Nun, die Menschheit ist krank, psychisch, sozial, körperlich; Elend, wohin das Auge blickt – und doch gibtes EIN Heilmittel, das supreme Heilmittel: Über unser individuell erwachendes Bewusstsein erkennen wir die Zusammenhänge, die unser Leben erschweren, im Großen wie im Kleinen Krankheiten hervorrufen und finden auch die Wege zur Lösung – die Aufhebung jener Ursachen, die uns vom „Urquell” scheiden. Und wie von selbst taucht ein Satz des Paracelsus auf:
Eines anderen sei nicht, wer er selbst sein kann.

Christel Müller

Moderation

Robert Poech – Kunstuniversität Graz

Gestaltung des musikalischen Rahmens

Programm

9:00 UhrEinlass
10:00 UhrEröffnung
10:15 UhrGunter Friedrich: Islamische und christliche Mystik vereint im Ruf der Rosenkreuzer-Bruderschaft
11:00 UhrVolker Mastalier: Bedarf oder Gewinn – was braucht der Mensch
12:00 UhrWolfgang Herko: Hermetik und Kabbala – der westliche Mysterienweg
12:45 UhrPause
14:00 UhrHermann Becke: Sekem – ein ganzheitliches Modell für die Welt
14:45 UhrKlaus Bielau: Die Heilkunst der Rosenkreuzer
15:15 UhrDialog der Referenten und Besucher
16:15 UhrAusklang mit Musik
1 Kommentar
  • ZhigoneshiBeantworten

    Gott zum Gruß Ihr lieben ,
    um ein größeres Bewustsein für all die lebendigen zusammenhänge des Seins zu erwecken und auch um Deutschland diesbezüglich zu erleuchten , bitte ich euch Brüder und Geschwister unseren Auftritt zu erleichtern und zu unterstützen mit aller Liebe und eurem Können . schaut euch den 10 minuten Kurzfilm an und gebt unseure zustimmung durch Likes , das Wir eine Bühne auch in Deutschland bekommen für aller Kinder und Kindeskinder der Zukunft .

    https://www.youtube.com/watch?v=FYpqkOmZLBk#action=share

    Wir sind das Volk der Sierra Nevada de Santa Marta in Kolumbien .

    Text gekürzt von Stiftung Rosenkreuz.

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