Symposium und Workshops

Der Geist der Erde

Diese Veranstaltung empfehlen:

mit Prof. Dr. Wolfgang Schad, Dr. Roger Kalbermatten, Fred Hageneder, Hans-Christian Zehnter

Ein Kristall lässt uns staunen. Eine Blüte kann uns verzaubern. Der Anblick eines Baumes kann uns Kraft geben. Ein Tier kann unser treuester Begleiter sein. Wir sind auf vielfältige Weise verbunden mit dem Tier-, dem Pflanzen- und dem Mineralreich. Sie nähren uns, sie gestalten unsere Welt.
Doch wir fügen ihnen grosse Wunden zu. Wir sind dabei, zu zerstören, was uns trägt und Leben ermöglicht. Dabei bietet die Erde, als Teil des Sonnensystems, die idealen Bedingungen für eine ganzheitliche menschliche Entwicklung. Gelingt es uns, eine tiefere Beziehung zum Leben unseres Planeten zu finden, entdecken wir die Natur als unverzichtbare Hilfe für uns Menschen.

Das Ökosystem der Erde lebt von Zusammenarbeit. In diesem Sinne hat der Mensch die Aufgabe, sich einerseits einzufügen, andererseits aber auch voranzugehen und Impulse zu geben. Nur in diesem Zusammenspiel bildet sich die Grundlage, dass sowohl die Erde als auch der Mensch letztendlich im Sinne des ursprünglichen Geistes zur vollen Entfaltung kommen können.

Vorträge, Exkursionen in die Natur und Austausch wollen uns dazu ermuntern und einiges erfahrbar machen.

Näheres
www.stiftung-rosenkreuz.ch
info@stiftung-rosenkreuz.ch
facebook: Stiftung Rosenkreuz Schweiz

Datum

Sa, 19.08.2017 – So, 20.08.2017
Beginn: 10:30 Uhr

Veranstaltungsort

Konferenzzentrum Catharose de Petri
Chemin de l`Impératrice 2
CH-1824 Caux oberhalb Montreux
SCHWEIZ

Tickets

Inkl. Übernachtung und Mahlzeiten: Fr. 190.-- , Studenten Fr. 110.--, Teilnahme auch tageweise möglich Weitere Informationen: 079 270 55 17 Anmeldung telefonisch: 021 966 10 10 per Mail: symposium@rosicrucianum.ch

Mitwirkende

Prof. Dr. Wolfgang Schad

aus Witten ist Biologe mit anthroposophischem Hintergrund.
Er leitete das Institut für Evolutionsbiologie und Morphologie an der Universität Witten/Herdecke und vereint empirische und ganzheitliche Forschung.
Zu seinen Veröffentlichungen zählen: Säugetiere und Mensch (Neuauflage Dez. 2012); Goetheanistische Naturwissenschaft (Hrsg.), 4 Bände (1982-1985), Evolution als Verständnisprinzip in Kosmos, Mensch und Natur (Hrsg., 2009).

Die Erde hat eine einzigartige Stellung im planetarischen Raum, nämlich die, auf der einzig Leben möglich ist. Ist sie selbst auch ein Lebewesen? Das ist immer wieder neu entdeckt worden.

Wolfgang Schad berichtet, was ihm davon selbst zu entdecken gelungen ist. Geographie, Geologie und die Evolutionsbiologie bieten an der Front zunehmend die Fakten dafür.

Dr. Roger Kalbermatten

aus Kesswil (Schweiz) ist Chemiker.
Er befasst sich mit den geistigen Prinzipien in der Naturwissenschaft und entwickelt auf dieser Basis Methoden zur Herstellung pflanzlicher Arzneimittel.
Er ist Gründer der Firma Ceres Heilmittel AG und hat verschiedene Bücher über Wesen und Signatur der Heilpflanzen veröffentlicht.

Was macht eine Pflanze zur Heilpflanze?
Das Studium der Pflanzensignaturen kann uns eine Antwort darauf geben. Roger Kalbermatten zeigt, wie wir Zeichen der Natur entschlüsseln können. Jeder Mensch wird auf seinem Lebensweg vor Prüfungen gestellt. Viele davon sind in den Heilpflanzen in verschlüsselter Sprache dargestellt.
Wer sie zu entziffern vermag, findet in den Pflanzen Wegweiser, Helfer und Begleiter für die Zukunft.

Fred Hageneder

aus Neu Darchau/Elbe ist Ethnobotaniker.
Er befasst sich mit dem Wechselspiel zwischen Spiritualität, Mythologie und Ökologie. Seit 1999 hat er verschiedene Bücher über die Bedeutung der Bäume veröffentlicht; Teile seines Werkes sind in zehn Sprachen erhältlich.
Er ist Mitgründer und Mitglied der Ancient Yew Group (AYG; „Uralte EibenGruppe”), einer unabhängigen Forschergruppe, die sich für den Schutz der uralten Eiben Europas einsetzt, und Mitglied von SANASI, einer fachübergreifenden internationalen Gruppe von Wissenschaftlern, die „geweihte natürliche Stätten” in aller Welt dokumentieren.
www.geist-der-baeume.de.

Unsere Lebensgrundlage ist Gaia, die lebendige Erde. Fred Hageneder gibt eine Einführung in die faszinierende Physiologie, den Stoffwechsel der Erde. Wir können erahnen, wie mächtig sie wirklich ist und wie gut wir aufgehoben sind auf diesem „Mutterschiff” im Weltenraum. Neben den Ozeanen haben die Wälder den größten Anteil an der Kraft der Erde. Diese beiden Ökosysteme leben, entgegen vorherrschender Meinung, weniger durch Konkurrenz als durch Zusammenarbeit.

Hans-Christian Zehnter

aus Dornach ist Diplom-Biologe und war viele Jahre Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum in Dornach (CH) sowie Redakteur bei der Wochenschrift Das Goetheanum. Er hält Vorträge und gibt Seminare und Kurse mit dem Schwerpunkt anthroposophischer Naturanschauung. Er hat eigene Werke verfasst und Werke von Rudolf Steiner herausgegeben und kommentiert, darunter: Die Welt der Vögel und Die Welt der Tiere.
www.sehenundschauen.ch

Wie können wir den Tieren ihre Würde wiedergeben? Wir können sie in ihrem Wesen erfassen. Es gibt ein über das normale ökologische Verständnis hinausgehendes Beziehungsgeflecht zwischen Pflanze, Tier und Mensch. Eine farbige und duftende Blüte strahlt Seelisches aus. Mit dem Blick eines Tieres leuchtet, mit seinem Atem weht Kosmisches in unsere Welt hinein.

Programm

Sa, 19.08.2017

10:30 UhrBegrüßung, Tee, Kaffee
11:00 UhrProf. Dr. Wolfgang Schad: Die Erde ist ein Leib, der einem Lebewesen zugehört. Anschl. Gespräch
12:45 UhrMittagessen
14:00 UhrRoger Kalbermatten: Wesen und Signatur von Heilpflanzen Anschl. Gespräch
15:30 UhrKaffee, Tee
16:00 UhrWorkshops, Exkursionen in die Natur
18:00 UhrAbendessen
19:30 UhrFred Hageneder: Gaias Bäume Anschl. Gespräch
20:30 UhrPoesie und Musik – Klang der Erde

So, 20.08.2017

8:30 UhrFrühstück
10:00 UhrHans-Christian Zehnter: Die Pflanze gibt, das Tier nimmt im Haushalt der Natur Anschl. Gespräch
11:30 UhrPlenumsgespräch/ Austausch
12:30 UhrMittagessen, gemeinsamer Abschluss

Anfahrt

Bis in die Schweiz:
Autobahn, Flugplatz oder Bahn via Genf, Basel, Zürich oder Gotthardtunnel bis Montreux.
Weiter mit dem Auto bis Caux, dem Schild „Konferenzzentrum Catharose de Petri” folgen.
Mit der Bergbahn „Montreux-Caux-Les Rochers-de-Naye”, ab Bahnhof Caux 10 min zu Fuß.
Sie können uns auch anrufen, wir holen Sie ab:  Tel. Nr  021 966 10 10

1 Kommentar
  • Hans MerkiBeantworten

    Die Einladung hat ein falsches Datum.
    Es ist sicher der So, 20.8 und nicht ( Mo, 28.8 )

    Herzliche Grüsse

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