Symposium und Workshops

Der Geist der Erde. Pflanze, Tier, Mensch – Innere Beziehung und Verantwortung

Diese Veranstaltung empfehlen:

mit Prof. Dr. Wolfgang Schad, Dr. Roger Kalbermatten, Fred Hageneder, Hans-Christian Zehnter, Martin von Mackensen

Ankündigungsvideo des Symposiums

Eine Blüte kann uns verzaubern. Ein Tier kann unser treuester Begleiter sein. Der Anblick eines Baumes kann uns Kraft geben. Wir sind tief verbunden mit dem Tier- und Pflanzenreich.
Sie nähren uns, sie gestalten unsere Welt.
Doch wir schlagen große Wunden in die Erde und ihre Naturreiche. Wir sind dabei, zu zerstören, was uns trägt und unser Leben ermöglicht. Dabei will die Erde Geburtenschoß sein für eine immer höhere Entwicklung.
Können wir etwas von ihrem Geist, dem Geist der Evolution verstehen?

Es ist möglich, eine tiefere Beziehung zum Leben der Tiere und Pflanzen, zum Leben unseres Planeten Erde zu erringen. Vieles in der Natur kann uns zum Wegweiser und zur Hilfe werden, gerade in Krisenzeiten.
Der Geist der Erde und der Geist des Menschen benötigen einander. Das Ökosystem der Erde lebt von Zusammenarbeit. Es geht nicht nur darum zu schützen und zu empfangen, sondern auch darum, voranzugehen und zukunftsweisende positive Impulse zu geben.
Vorträge, Exkursionen in die Natur und ein Begleitprogramm wollen das an diesem Wochenende erfahrbar machen.

Am Samstag Abend erleben wir eine eindrucksvolle Performance des TheatronToKosmo aus Altenkirchen mit dem Titel SeinsSprung – ein Schöpfungsmythos.
Eine Tänzerin verschmilzt mit bewegten Gemälden, Fotos und Videos auf einer Leinwand und gestaltet eigene Körperskulpturen im Trialog mit dem Musiker.

Begleitprogramm
Die Exkursionen in die Natur werden von den Vortragenden und anderen durchgeführt; so erläutern Imker das Leben der Bienen an Bienenstöcken in der Nachbarschaft.

Am Samstagabend vermittelt das TheatronToKosmo Impressionen vom Werden und der Entfaltung der menschlichen Gestalt.
Musik: Thomas Kagermann, Tanz: Eva Maria Kagermann, MalereiFilm: Katharina Otte-Varolgil

Am Sonntagmorgen um 9.00 Uhr lässt das Licht- und Schattentheater Formgebungen der Pflanzenwelt aufleuchten.
Ein meditatives Erleben mit dem Titel: Lebensfluss – Eine Huldigung an die Pflanzenwelt.
Spiel: Ingeborg Schäfer, Musik: Katrin Mainz

Eine Ausstellung untermalt und erweitert die Themen des Symposiums.
Musikbeiträge, das Kulinarische und ein tänzerischer Abschluss mit Elvira Biegler-Müller sollen dazu beitragen, das Wochenende zu einem außergewöhnlichen Erlebnis zu machen.

Datum

Sa, 25.06.2016 – So, 26.06.2016
Beginn: 11:00 Uhr

Veranstaltungsort

Konferenzzentrum Christianopolis
Im Sanig 1
57612 Birnbach / Ww
Deutschland

Tickets

Teilnahmeentgelt 90 €, ermäßigt 75 € (inkl. Übernachtung und Mahlzeiten), Tageskarte: Sa. 40 €, So. 30 €, Einzelzimmer 20 € Zuschlag. Näheres und Anmeldung 02681-95840 oder www.stiftung-rosenkreuz.org

Mitwirkende

Prof. Dr. Wolfgang Schad

aus Witten ist Biologe mit anthroposophischem Hintergrund.
Er leitete das Institut für Evolutionsbiologie und Morphologie an der Universität Witten/Herdecke und vereint empirische und ganzheitliche Forschung.
Zu seinen Veröffentlichungen zählen: Säugetiere und Mensch (Neuauflage Dez. 2012); Goetheanistische Naturwissenschaft (Hrsg.), 4 Bände (1982-1985), Evolution als Verständnisprinzip in Kosmos, Mensch und Natur (Hrsg., 2009).

Die Erde hat eine einzigartige Stellung im planetarischen Raum, nämlich die, auf der einzig Leben möglich ist. Ist sie selbst auch ein Lebewesen? Das ist immer wieder neu entdeckt worden.

Wolfgang Schad berichtet, was ihm davon selbst zu entdecken gelungen ist. Geographie, Geologie und die Evolutionsbiologie bieten an der Front zunehmend die Fakten dafür.

Dr. Roger Kalbermatten

aus Kesswil (Schweiz) ist Chemiker.
Er befasst sich mit den geistigen Prinzipien in der Naturwissenschaft und entwickelt auf dieser Basis Methoden zur Herstellung pflanzlicher Arzneimittel.
Er ist Gründer der Firma Ceres Heilmittel AG und hat verschiedene Bücher über Wesen und Signatur der Heilpflanzen veröffentlicht.

Was macht eine Pflanze zur Heilpflanze?
Das Studium der Pflanzensignaturen kann uns eine Antwort darauf geben. Roger Kalbermatten zeigt, wie wir Zeichen der Natur entschlüsseln können. Jeder Mensch wird auf seinem Lebensweg vor Prüfungen gestellt. Viele davon sind in den Heilpflanzen in verschlüsselter Sprache dargestellt.
Wer sie zu entziffern vermag, findet in den Pflanzen Wegweiser, Helfer und Begleiter für die Zukunft.

Fred Hageneder

aus Neu Darchau/Elbe ist Ethnobotaniker.
Er befasst sich mit dem Wechselspiel zwischen Spiritualität, Mythologie und Ökologie. Seit 1999 hat er verschiedene Bücher über die Bedeutung der Bäume veröffentlicht; Teile seines Werkes sind in zehn Sprachen erhältlich.
Er ist Mitgründer und Mitglied der Ancient Yew Group (AYG; „Uralte EibenGruppe”), einer unabhängigen Forschergruppe, die sich für den Schutz der uralten Eiben Europas einsetzt, und Mitglied von SANASI, einer fachübergreifenden internationalen Gruppe von Wissenschaftlern, die „geweihte natürliche Stätten” in aller Welt dokumentieren.
www.geist-der-baeume.de.

Unsere Lebensgrundlage ist Gaia, die lebendige Erde.
Fred Hageneder gibt eine Einführung in die faszinierende Physiologie, den Stoffwechsel der Erde. Wir können erahnen, wie mächtig sie wirklich ist und wie gut wir aufgehoben sind auf diesem „Mutterschiff” im Weltenraum.
Neben den Ozeanen haben die Wälder den größten Anteil an der Kraft der Erde. Diese beiden Ökosysteme leben, entgegen vorherrschender Meinung, weniger durch Konkurrenz als durch Zusammenarbeit.

Hans-Christian Zehnter

aus Dornach ist Diplom-Biologe und war viele Jahre Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum in Dornach (CH) sowie Redakteur bei der Wochenschrift Das Goetheanum. Er hält Vorträge und gibt Seminare und Kurse mit dem Schwerpunkt anthroposophischer Naturanschauung. Er hat eigene Werke verfasst und Werke von Rudolf Steiner herausgegeben und kommentiert, darunter: Die Welt der Vögel und Die Welt der Tiere.
www.sehenundschauen.ch

Wie können wir den Tieren ihre Würde wiedergeben? Wir können sie in ihrem Wesen erfassen. Es gibt ein über das normale ökologische Verständnis hinausgehendes Beziehungsgeflecht zwischen Pflanze, Tier und Mensch. Eine farbige und duftende Blüte strahlt Seelisches aus. Mit dem Blick eines Tieres leuchtet, mit seinem Atem weht Kosmisches in unsere Welt hinein.

Martin von Mackensen

aus Bad Vilbel ist seit 1984 Landwirt mit dem Schwerpunkt der Milchviehhaltung. Seit 1991 ist er mitverantwortlicher Landwirt in der Betriebsgemeinschaft Dottenfelderhof, seit 2003 gehört er dem Vorstand der Landbauschule Dottenfelderhof e.V. an und von 2009 an leitet er die dazugehörige staatlich anerkannte Fachschule für biologisch-dynamischen Landbau.

Eine spirituelle Erkenntnis des Tierwesens im Verhältnis zu uns kann uns handlungsfähig machen für einen neuen Umgang mit den Tieren.
Martin von Mackensen berichtet hiervon aus der Praxis.

Programm

Sa, 25.06.2016

11:00 UhrBegrüßung
11:15 UhrProf. Dr. Wolfgang Schad: Die Erde ist ein Leib, der einem Lebewesen zugehört. Anschl. Gespräch
13:00 UhrMittagessen
14:00 UhrRoger Kalbermatten: Wesen und Signatur von Heilpflanzen. Anschl. Gespräch
15:30 UhrKaffee
16:00 UhrExkursionen in die Natur
18:00 UhrAbendessen
19:00 UhrFred Hageneder: Gaias Bäume. Anschl. Gespräch
20:30 UhrTheatronToKosmo: SeinsSprung – Ein Schöpfungsmythos

So, 26.06.2016

10:00 UhrHans-Christian Zehnter: Die Pflanze gibt, das Tier nimmt. Anschl. Gespräch
11:30 UhrMartin von Mackensen: Mensch und Tier. Anschl. Gespräch
13:00 UhrMittagessen (vegetarisch). Gemeinsamer Abschluss
15:00 UhrEnde der Veranstaltung
1 Kommentar
  • Christina Stoschus-SchumannBeantworten

    Danke für dies WorkshopWochenende. Die Themen rufen Glück in mir hervor...wie gern wäre ich dabei...ich gebe aber selber einen NaturKunstWorkshop auf der Basis des Wissens um die Verbindung mit Gaia an diesem Wochenende. Gerne möchte ich von weiteren Veranstaltungen wissen.

    Christina Stoschus-Schumann
    http://www.naturkulturhaus.de

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