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Imagination des Herzens

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Beate Krzyzan, Perer Huseyin Cunz, Hanni Studer, Hamdi Alkonavi, Dr. Gunter FriedrIch
148 Seiten, broschiert
12,00 EUR
Erhältlich hier im DRP Shop

… „Ich will sie schauen!” (…)
Er sprichts und hat den Schleier aufgedeckt.
Nun, fragt ihr, und was zeigt sich denn hier?
Ich weiß es nicht. Besinnungslos und bleich,
so fanden Ihn am andren Tag die Priester
am Fußgestell der Isis ausgestreckt.
Was er allda gesehen und erfahren,
hat seine Zunge nie bekannt.
Auf ewig war seines Lebens Heiterkeit dahin,
ihn riss ein tiefer Gram zum frühen Grabe.
„Weh dem”, dies war sein warnungsvolles Wort,
wenn ungestüme Fragen in ihm drangen,
„weh dem, der zu der Wahrheit geht durch Schuld!
Sie wird ihm nimmermehr erfreulich sein.”

Aus: Friedrich Schiller, Das verschleierte Bild zu Sais

Es gibt gute Gründe, nicht zu erwachen. Und doch … Täglich berichten die Medien von neuen Schrecknissen, die wir uns zufügen. Ein einziger dieser Berichte müsste genügen, um den Drang zu erwecken, aufzuwachen.

Wenn wir schlafen, merken wir nicht, das wir schlafen. Am Morgen, sobald wir die Augen öffnen, ist die Welt anders. Sie ist hell und licht, nicht so wie in der Nacht. Wie aber, wenn unser Dasein insgesamt ein Schlaf wäre – aus dem wir erwachen könnten?

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Inhalt

  • Zum Geleit
  • Beate Krzyzan – Mysterien als Herz der Religionen
  • Peter Huseyin Cunz – Die Bedeutung des Herzens Im Islam am Beispiel der Mystik von Celaleddin Rumi
  • Hanni Studer – Das mikrokosmische Herz verstehen …
  • Hamdi Alkonavi – Erleuchtung aus der Sicht des Sufitums – DIe smaragdene Vision des Herzens – HImmeIfahrt zum allumfassenden Sinn des Lichtmenschen
  • Gunter FriedrIch – Rosenkreuzertum als Synthese von mystischem Islam und innerem Christentum
  • Blldnachweis
  • Über die Autoren

Autoren:

Beate Krzyzan (geb. 1957) aus Köln hat Latein/Altgriechisch, Altamerikanistik, Religionswissenschaften und Volkskunde studiert, mit einem weiteren Schwerpunkt in der Kunst. Sie hat drei Töchter und ist mit einem Künstler verheiratet. Seit 1984 gehört sie der Internationalen Schule des Goldenen Rosenkreuzes an. Sie hat Vorträge gehalten über die Mysterien des Altertums; im Jahr 2014 erschien von ihr im DRP Rosenkreuz Verlag eine Neuübersetzung des Corpus Hermeticum aus dem Griechischen.

Dr. Gunter Friedrich (geb. 1942) aus Troisdorf war in der Verwaltungsgerichtsbarkeit tätig. Er hat die Stiftung Rosenkreuz in Deutschland mit aufgebaut und gehört ihrem Vorstand an. Er ist seit 1976 Mitglied der Internationalen Schule des Goldenen Rosenkreuzes und hat Vorträge gehalten über Gnosis, Hermetik und Rosenkreuzertum sowie Beiträge für Zeitschriften und für Veröffentlichungen der Stiftung Rosenkreuz verfasst.

Hamdi Alkonavi (geb. 1962) aus Berlin ist Diplom-Sozialpädagoge und Sufilehrer. Er leitet das Institut für Sufiforschung in Berlin und ist Leiter des Sufitanzes in Berlin seit 25 Jahren. Sein besonderes Anliegen ist die Vermittlung zwischen den verschiedenen Traditionen, Religionen und spirituellen Wegen. Er hat sich ferner mit dem hermetischen Weg, der Kabbala und der Alchemie vertraut gemacht.

Peter Hüseyin Cunz (geb. 1949) aus Mühledorf/Kanton Bern ist Elektroingenieur (ETH) mit einer Zusatzausbildung in Entwicklungshilfe. Als Projektleiter, Marketingfachmann und Geschäftsleiter eines Ingenieurunternehmens verbrachte er viel Zeit im Orient und in Afrika. Ab 1987 befasste er sich intensiv mit der islamischen Mystik und trat einige Jahre später dem Mevlevi-Orden bei, der sich im Wirken des islamischen Heiligen Mevlana Celaleddin Rumi begründet. 1999 wurde ihm die Lehrerlaubnis im Range eines Scheichs gegeben. Seither leitet er Ordens-Gruppen in der Schweiz, den Niederlanden und in Mexiko.

Hanni Studer (geb. 1948) aus Bern ist Sozialarbeiterin. Sie befasst sich seit langem mit den abendländischen Strömungen der Mystik und Gnosis und mit der Tiefenpsychologie und hat darüber Vorträge und Seminare durchgeführt und bei Symposien als Referentin mitgewirkt. Sie ist Mitglied der Internationalen Schule des Goldenen Rosenkreuzes.