Publikation

Evolution und das Geheimnis der Schönheit in Natur und Kunst

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Alfred Bast und Reinhard Eichelbeck
134 Seiten, broschiert
12,00 EUR
Erhältlich hier im DRP Shop

Schönheit ist seit alters her mit der Vorstellung verbunden, Ausdruck einer göttlichen Wirklichkeit zu sein, zusammen mit Güte, Wahrheit und Liebe. In diesem Paradiese herrscht Harmonie, die sich in Schönheit offenbart.

Doch wie alles Göttliche das in der dualistischen Welt auftritt, geht auch mit der Schönheit ein Schatten einher: das Hässliche, und wird fraglich.

Ist Schönheit wirklich Ausdruck von Wahrheit? Wird das nicht bloß „schön geredet”?
Und tritt Schönheit nicht oft als geschminkte Lüge berechnend vor hässliche Absichten?
Gilt nicht auch das Wort von Lao Tse: „Schöne Worte sind nicht wahr, wahre Worte sind nicht schön?”

Offenbar wurde das ernst genommen, denn das Hässliche feiert sich „ganz schön” öffentlich. Monster und Totenköpfe werden in junge Haut für alle Lebenszeit gestochen und selbstbewusst getragen. Auch in der modernen Kunst ist das Schöne heute eher verpönt, oder es wird im Kitsch ironisiert.

Dennoch: wie immer auch das Schöne verzweckt oder missbraucht wurde und wird, es verweist doch auf seine geheime machtvolle Wirkung. Woher diese Wirkung kommt, das wird der Kern in diesem Symposion sein.

Eine Kraft, die aus der Leere wirbelnd aufblüht, ist in der Rose. In dieser Schönheit ist die kosmische Intelligenz repräsentiert, die das biologische Begreifen und Erfassen überschreitet wie der Duft die Form. Schönheit, das lässt sich, trotz aller hässlichen Aspekte nicht verneinen, ist letztlich doch eine Manifestation der göttlichen Intelligenz, die in der Natur zur Erscheinung kommt.

Eine Schönheit, die nicht durch den Tod gegangen ist, hat keine Kraft. Eine Schönheit, die durch den Tod gegangen ist, heilt, weil sie jenseits aller Eitelkeit, jenseits aller Verführung, für die das Schöne stets missbraucht wird, nichts weiter will und bewirkt, als den Menschen an sein inneres Licht, das Göttliche in ihm, zu geleiten.

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Inhalt

  • Zum Geleit
  • Alfred Bast – Zur Schönheit – eine Erkundung aus der künstlerischen Praxis
  • Reinhard Eichelbeck – Das heilige Rätsel der Schönheit
  • Über die Autoren

Autoren:

Alfred Bast

1948 in Schwäbisch Gmünd geboren. Studium der Malerei an der Kunstakademie in Stuttgart und in Auroville /Südindien. Mit verschiedenen Stipendien erarbeitete er eine komplexe Bildsprache, die sich kontinuierlich weiter entwickelt. 1995 gründete er das KUNSTKLOSTER art research. Seit 1975 regional, national und international Ausstellungen, Seminare und Performances zu Kunst, Natur und Spiritualität. Er lebt und arbeitet in Ostwürttemberg und Berlin.

Reinhard Eichelbeck

1945 geboren, studierte Psychologie, Germanistik, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft und ist seit 1968 als Autor und Regisseur für Hörfunk und Fernsehen tätig. Von 1975 bis 1985 war er Redakteur im Familienprogramm des NDR, wo er zuerst verschiedene Kinder- und Jugendprogramme betreute, später dann Dokumentarfilme und Dokumentarserien. 1985 wechselte er in die Hauptabteilung Kultur und Wissenschaft beim ZDF, wo er für die Sendereihe „Einblick” verantwortlich war. Seit 1996 lebt er als freier Journalist, Schriftsteller und Fotograf in Dießen am Ammersee.