Publikation

Das Gehirn und die Anatomie der Befreiung

Das Gehirn und die Anatomie der Befreiung

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101 Seiten, broschiert
12,00 EUR
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Begleitbroschüre der Veranstaltung ‚Das Gehirn und die Anatomie der Befreiung‘ in Stuttgart 2010.

Wenn die Physiker mit ihren Instrumenten in die Welt des unendlich Kleinen vordringen, löst sich die Materie, wie wir sie gewöhnlich wahrnehmen, auf. Unser Bewusstsein ist jedoch von der sinnlich wahrnehmbaren Welt geprägt. Wie ist die Beziehung von Materie und Bewusstsein? Viele Wissenschaftler behaupten, das Bewusstsein sei ein Nebenprodukt der Materie. Andere sprechen von einer grundsätzlichen Dualität der beiden, der Dualität von Materie und Geist. Ist es möglich, Physik und Metaphysik erneut zu vereinigen? Sinnlich Wahrnehmbares und Übersinnliches durchdringen einander. Im Bewusstsein können sie zu einer Einheit gelangen. Unser Gehirn ist der Träger, durch den sich das Bewusstsein manifestiert. Das Gehirn bearbeitet, was wir von den Sinnen empfangen. Ist es auch zu einer „spirituellen” Erfahrung befähigt?

Der Vortrag „Die Rolle des Gehirns im Prozess der Erneuerung des Bewusstseins” stellt die Frage: Entsteht Bewusstsein in den Gehirnzellen oder ist es von der Materie völlig unabhängig? Alles in unserer Welt ist Gleichnis, Symbol für geistige Prozesse. Sie spiegeln sich in den stofflichen Prozessen und legen dadurch die Saat für aufwärts führende Entwicklungen. Anhand der Gehirnstruktur kann aufgezeigt werden, dass das Gehirn zur „Krone” des Menschen werden kann, zum Ort der Begegnung mit dem Geist. Es kann zum Gefäß für ein vollkommen erneuertes Bewusstsein werden. Dazu ist erforderlich, dass sich das Denken auf das geistige Licht im Herzen abstimmt. Wir können die Denkbilder und Emotionen des gestrigen Tages einem inneren Erneuerungsfeuer übergeben. Dann entsteht Raum für neue Einsichten

Der Vortrag „Das Gehirn im Lichte der alchymischen Hochzeit des Christian Rosenkreuz” spricht über die Alchemie als bewusste Mitarbeit am kosmischen Schöpfungsprozess, mit dem Ziel, die Geburt des geistigen, inneren Menschen zu ermöglichen. Die Grundformel der Alchemie ist identisch mit dem Prinzip der Schöpfung und lautet: solve et coagula, löse und verbinde. Im Gehirn lässt sich ihr Wirken auf drei Ebenen nachweisen: bei den neurophysiologischen Prozessen, beim Denken und bei den geistigen Prozessen, die mit dem Pinealis-Gehirnteil verbunden sind. Die Pinealis und ihre Umgebung bilden den Schlüssel für eine geistige Wiedergeburt des Menschen. Hier findet die alchymische Vereinigung von Geist und Seele statt. Sie zeigt Strukturen und Funktionen, die mit den symbolisch angedeuteten Prozessen aus der Alchymischen Hochzeit des Christian Rosenkreuz von J.V. Andreae (1616) in Verbindung gebracht werden können.