Vortrag „Individuelles Streben und spirituelle Gemeinschaftsbildung – Über die Mysteriendramen Rudolf Steiners”

Diesen Artikel empfehlen:

Rudolf-Steiner-Zweig Köln
Öffentlicher Vortrag von Dr. phil. Martina Maria Sam:
Individuelles Streben und spirituelle Gemeinschaftsbildung – Über die
Mysteriendramen Rudolf Steiners
Freitag, 12. April 2013 um 20 Uhr
Ort: Haus für Anthroposophie, Burgunder Str. 24, 50677 Köln,
Kostenbeitrag 8,-€

Als eine Metamorphose von Goethes ‹Märchen›, dem er große spirituelle Bedeutung zumaß, schuf Rudolf Steiner sein erstes Mysteriendrama. Die zentralen Motive des Märchens — das Wiederverbinden von irdischer und geistiger Welt, das Zusammenwirken von vielen zur rechten Zeit … –, die auf für unsere Zeit wesentliche geistige Urbilder deuten, sollten bei diesem Neugriff erhalten bleiben.
Doch erkannte Rudolf Steiner, dass er die „feinen Märchenbilder” ins Dramatische übersetzen und statt typenhafter Märchenfiguren Entwicklungen individueller Charaktere auf dem Hintergrund von Reinkarnation und Karma gestalten musste. Mit seinen Dramen wollte er die Gesetze für die Bildung von spirituellen Gemeinschaften strebender Menschen offenbaren und die Leser und Zuschauer zu eigenem Schicksalsverstehen erwecken.
Dr. phil. Martina Maria Sam, Autorin und Vortragende, Dornach/Schweiz, geb.1960, Eurythmie- und Pädagogikstudium, 12 Jahre Herausgabetätigkeit im Rahmen der Rudolf-Steiner-Gesamtausgabe, 2000 bis 2012 Leiterin der Sektion für Schöne Wissenschaften der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft in Dornach; seitdem in verschiedenen Projekten freiberuflich tätig.
Diverse Herausgaben und Publikationen, u. a. Seelenübungen des Willens:Rückschau und Selbsterziehung, Dornach 2010.

Kommentare

Ihr Kommentar