Mythologie

Vom Gral in uns

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Viele Legenden und Überlieferungen künden vom Heiligen Gral. Auch in der Artussage geht es um die Gralssuche. Galaad fand ihn und Parzival erhielt für seine weitere Suche eine Vision des Grals. Wolfram von Eschenbach verfasste ein großes Epos über den Gral. Er sieht ihn als heiligen Stein.

Meist wird gesagt, dass der Heilige Gral die Schale oder der Kelch war, dessen sich Christus beim Abendmahl bediente und in der Joseph von Arimathia das Blut des Gekreuzigten auffing.

In dem Buch Pilgerfahrt südlich Toulouse schreibt Heinz Giebelhausen:

Nur werden wir uns unter diesem Blut kein biologisches oder medizinisches Blut vorstellen, sondern das Sinnbild des Opfers der Liebe. Stellen wir uns in dieser Schale das leuchtende Licht der heilenden Liebe vor. Der absoluten Liebe, die sich nach unserer Liebe sehnt.

Rudolf Steiner erläutert in einem Vortrag vom 1. 10. 1911:

Wir selbst enthalten den Gral in unserem Herzen und in der Kelchform im Kehlkopf.

In dem Buch Die universelle Gnosis schreiben Jan van Rijckenborgh und Catharose de Petri:

Der Gral richtet unsere Aufmerksamkeit auf das Zustandebringen einer Haupt-Herz-Einheit, damit die Persönlichkeit mit einer Kraft wirken kann, die nicht von dieser Welt ist. Es entwickelt sich so der lebendige Seelenzustand eines Menschen.

Der Bruderschaft der Katharer webte das Seelenkleid des Menschen, die Bruderschaft des Rosenkreuzes hat den Auftrag, die Geistseele im heutigen Menschen erstehen und wirken zu lassen.

Foto: Hermann Achenbach Montsegur im Äther
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