Natur

Symposium „Geist der Erde”

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Rudolf Steiner berührt in verschiedenen Vorträgen das Thema „Geist der Erde”. Zum Pflanzenreich, das den Planeten umspannt, zitieren wir  folgende Gedanken:
 
 „Die Pflanzen lassen sich mit dem vergleichen, was unsere Augen und Ohren, unsere Sinne an uns selber sind. Das sind sie für den Erdorganismus. Die von der Sonne zur Erde herniederströmende geistige Welt kommt damit zu Bewusstsein. Das Geistige würde nicht zu einem Bewusstsein kommen können, wenn es nicht in den Pflanzen seine Organe hätte, die ebenso ein Selbstbewusstsein vermitteln, wie unsere Augen und Ohren den Nerven unser Selbstbewusstsein vermitteln… Die geistigen Wesenheiten, die zur Erdenwirksamkeit und Sonnenwirksamkeit gehören, nehmen durch die Pflanzenorgane wahr. Und die Pflanzen orientieren sich aus diesem Grund mit ihren Wurzeln zum Mittelpunkt der Erde… Wenn wir so die Dinge betrachten, blicken wir da hinein in tiefe, tiefe Geheimnisse unserer Umwelt… Wir können somit aus dem, was uns aus den Pflanzen entgegenschaut, auf das, was lebt als Erdengeist, als Sonnengeist schließen.” (Zitatende)
 
Der Geist schwebt immer noch über den Wassern und befeuert die Evolution. Unser Symposium „Der Geist der Erde” soll uns einen Blick auf die Verzahnung und Vernetzung der Ökosysteme ermöglichen. Die Fähigkeiten des Homo Sapiens sind mehr denn je gefragt, den Evolutionsschoss Erde zu schützen und zukunftsweisende Impulse zu geben zu einer geistigen Höherentwicklung. Wir sind aufgerufen, den Geist der Erde, den Geist der Evolution zu verstehen und ihm zu dienen.
 
Sie sind herzlich eingeladen zu unserem Symposium am 12. und 13. September 2015 in das Van Rijckenborgh-Konferenzzentrum, Querlandweg 5 in Bad Münder.
 
Die Referenten sind:
 
Bianca Blessing und Conrad Westhoff:
Die Evolution des Planeten Erde und ihre Aufgabe für die geistige Transformation des Menschen
 
Roger Kalbermatten:
Wesen und Signatur von Heilpflanzen
 
Fred Hageneder:
Gaias Bäume
 
Hans-Christian Zehnter:
Die Pflanze lebt vom Geben, das Tier lebt vom Nehmen
 
Martin von Mackensen:
Die Beziehung von Mensch und Tier
 
Foto: Hermann Achenbach
 
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