Poesie Lyrik

Vor lauter Lauschen

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Vor lauter Lauschen und Staunen sei still,

du mein tieftiefes Leben;

dass du weißt, was der Wind dir will,

eh noch die Birken beben.

Und wenn dir einmal das Schweigen sprach,

lass deine Sinne besiegen.

Jedem Hauche gib dich, gib nach,

er wird dich lieben und wiegen.

Und dann meine Seele sei weit, sei weit,

dass dir das Leben gelinge,

breite dich, wie ein Feierkleid

über die sinnenden Dinge.

Ein Gedanke zu diesem Gedicht:

Sind wir nicht Lichtwesen?
Foto: Christel Achenbach
1 Kommentar
  • BurkhardBeantworten

    Sinnend einen Sinn sucht nur der kleine Verstand.
    Das wahre Wesen (Lichtwesen) ist einfach da und
    erfährt was jetzt ist neutral schauend urteilsfrei.
    Graf von Dürkheim nennt es die Stille hinter der Stille.

    Ich erfahre es als Wellen die den Körper fluten und
    als Augenblicke wo ich den Körper nicht spüre.
    Aber wie hat es schon Thaddeus Golas gesagt das
    wichtigste ist keinen Widerstand gegen das was ist.

    Das was wissen will ist unser Problem weil es etwas
    erschafft um zu sein. Wenn das Problem die Lösung ist.
    Die Zukunft heilt uns nicht nur das was wir schon sind.
    Jetzt sind und immer waren vor der Illusion.

    Leben von Herz zu Herz

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