Alchemie

Mensch und Natur – eine gestörte Beziehung?

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Wir wissen es alle: der Klimawandel, die Erderwärmung, die Verschmutzung der Meere, das Abholzen des Regenwaldes, die Vergiftung der Nahrung  sind nur einige Beispiele für die erbarmungslose Ausbeutung der Natur durch den Menschen. Es ist eine Entwicklung, die  schließlich den Menschen selbst und sein Überleben bedroht. Niemand kann sagen, wie lange es dauern wird, bis diese Bedrohung endgültig geworden ist.
 
Wer wagt schon angesichts dieser Tatsachen eine positive Prognose?
 
Doch es gibt sie noch, die Idealisten, die Menschen, die Erbarmen mit dem Leben kennen. Die Menschen, deren Seele leidet unter dem Zwiespalt und die sich nach einem  harmonischen Zusammenleben aller mit der gesamten Natur sehnen.
 
Was müssen, was können sie tun?
 
In dem Büchlein „Die Stimme der Stille” von H.P. Blavatsky heißt es:
„Ach, dass alle Menschen an der Weltseele teilhaben und eins mit der großen Seele sind und dass es ihnen doch von so wenig Nutzen ist!
 
Um zu leben und Erfahrungen zu sammeln, braucht das Gemüt Weite, Tiefe und Stützpunkte.
Suche diese Stütze nicht im Reich des äußeren Scheines. Erhebe dich über die Illusion, suche das ewige und unveränderliche Sein, misstraue den falschen Einflüsterungen der Einbildungskraft. Suche Verstand und Seele zu verschmelzen.”
 
Verschmelzen müsste demnach der äußere Mensch mit dem inneren Menschen, der natürliche Mensch mit dem geistigen Menschen. Nur auf dem Wege einer spirituellen Entwicklung wird es gelingen, die grenzenlosen Möglichkeiten, die dem inneren Menschen eigen sind, zur Entfaltung zu bringen. Dann wird die Einheit mit der Weltseele und mit allem Geschaffenen erkannt und in dieser Einheit die große Verantwortung der Natur gegenüber tief empfunden.
 
Auf dieser Grundlage kann dann eine wirkliche Regeneration stattfinden.
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