Wissenschaft

Giuliana Conforto und die Verwandlung der Welt Teil 3

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Einige Aussagen in ihrem Buch Das Sonnenkind

Giuliana Conforto ist eine italienische Astrophysikerin. Sie hatte einen Lehrstuhl an Universitäten in Venezuela und Italien. Beeinflusst auch von den Lehren großer Weiser der Menschheitsgeschichte, begründete sie eine neue Wissenschaft, die Organische Physik. In ihr vereinen sich spirituelle und naturwissenschaftliche Sichtweisen.

Zur Vorbereitung eines Workshops und eines Vortrags, die Giuliana Conforto am 25. Mai 2017 in Birnbach / Westerwald durchführt, sollen einige Aussagen aus ihrem Buch Das Sonnenkind – Von der Geburt der inneren Sonne dargestellt werden. Es ist 2013 im Genius Verlag in Bremen erschienen.

Die unendliche und ewige Quelle des Lebens ist das Sonnenkind im Zentrum der Erde, das sich in unseren Tagen schnell verändert. Daher bahnt sich eine beschleunigte menschliche Evolution an, ein Übergang zwischen der Abenddämmerung niederen Bewusstseins zu der Morgendämmerung unseres Höheren Bewusstseins. Das niedere Bewusstsein entspricht der bipolaren grauen Substanz unserer Gehirnzellen, das höhere Bewusstsein der weißen Substanz (s. Teil 1 zu Giuliana Conforto), die in der Lage ist, mit dem Leben zu kommunizieren, die Gesamtvernetzung zu erkennen und unabhängig von Raum und Zeit zu sein.

Das Sonnenkind ist unsichtbar, da es nicht das elektromagnetische Licht aussendet, das unsere Augen sehen können. Aber es stellt bewegende Impulse zur Verfügung, es macht alle Organismen lebendig. Man kann sagen, es komponiert beständig und ewig eine wunderbare Oper. Wir können lernen, den Klängen der Oper zu lauschen, ihre unterschiedlichen Tempi zu erkennen und die lebendige nukleare Kommunikation zu nutzen. Wenn wir in eine neue Wahrnehmung eintreten, stülpt sich das Sonnensystem von innen nach außen um.

Meteorologen haben beobachtet, dass die Klimaerwärmung sich auf das gesamte Sonnensystem erstreckt. Die Polkappen des Mars und des Pluto sind dabei zu verschwinden. Der große rote Fleck des Jupiter hat sich in drei kleinere geteilt, die Leuchtkraft der Venus ist um 2.500 Prozent gestiegen und auf den Polen des Saturn erscheinen merkwürdige Polarlichter. Es scheint, dass die Gletscher auf der Erde von unten her schmelzen und nicht durch die Sonne von oben. Aus den Gründen der Ozeane und aus Vulkanen quillt glühende Magma hervor und unter der Kruste, im Mantel, finden gigantische unterirdische Stürme statt.

Man hat gewaltige Wärmeflüsse gemessen, die an der Grenze zwischen dem Kern der Erde und dem Erdmantel entstehen.

Auch die Sonne hat  ihre Magnetstürme, mit ungeheuren koronalen Emissionen, die das Erdmagnetfeld erreichen.

Die wirkliche Ursache für die Erderwärmung scheint die wachsende Intensität der kosmischen Strahlen zu sein. Das gesamte Sonnensystem ist dabei sich aufzuheizen.

Die schmelzenden Gletscher könnten Auswirkungen einer natürlichen Kernfusion sein, die durch die schwache Kernkraft herbeigeführt wird.

Die schwache Kernkraft (s. Teil 2 Giuliana Conforto) hat sehr hohe Frequenzen. Sie steuert die Kernfusion im Herzen aller Sterne. Dante sagte: „Liebe ist die Kraft, die die Sonne bewegt und alle anderen Sterne.” Universelle Liebe wirkt als schwache Kernkraft, die in unseren Tagen das Herz der Materie antreibt. Das gesamte beobachtete Universum dehnt sich tatsächlich mit wachsender Beschleunigung aus. Die kalte Kernfusion reproduziert sich in der ganzen Welt. Sie erzeugt Wärme und transmutiert die Materie. Die Materie braucht eine solche Triebkraft, um wieder aufzuleben. Wir können an dieser nuklearen Mutation mitwirken. Die Begrenztheit unseres Bewusstseins liegt an dem Zustand, in dem sich die Materie unseres Körpers befindet.

Die Erderwärmung ist Beweis für einen großen Überschuss an Energie. Sie ist die Chance für ein neues Bündnis zwischen dem Menschen und der Natur. Der Fluss des Lebens nimmt an Intensität zu und wird ungestümer.

Das Erdmagnetfeld hat Schübe durchgemacht, die von sprunghaften Entwicklungen der Spezies begleitet wurden. Der letzte Schub fand vor etwa 12.000 Jahren statt. Er war mit einer starken vulkanischen Aktivität verbunden. Die Megafauna wurde ausgelöscht. Menschliche Zivilisationen entstanden. Es ist wahrscheinlich, dass sich beim Übergang von einem Zeitalter zum nächsten sowohl die DNA als auch der Rhythmus der Zeit ändern.

Die Zeit ist kein ewiger „Gott”. Wenn sich der Rhythmus der Zeit beim Übergang in ein neues Zeitalter ändert, liegt es nahe zu denken, dass auch das Atom sich ändert. Es könnte vor etwa 12.000 Jahren eine Verfestigung eingetreten sein. In spirituellen Überlieferungen finden sich Hinweise hierauf. An einer solchen Verfestigung sind nicht nur die molekularen Bindungen beteiligt, sondern auch die nuklearen. Die Atomkerne könnten sich damals verengt haben. Damit hätte sich auch ihre Beziehung zu allen Feldern verändert. Die Beziehung zu den starken nuklearen Feldern wären stärker geworden und ebenso die zu den elektromagnetischen Feldern. Die Beziehung zu den schwachen Nuklearkräften hätte sich abgeschwächt.

Zeitliche Datierungen werden bei langen Erdzeiträumen anhand des Zerfalls von radioaktiven Isotopen vorgenommen. Man geht davon aus, dass der radioaktive Betazerfall immer konstant war. Wenn dieser Zerfall sich jedoch durch eine Änderung in den Atomen verändert haben sollte, wären alle Zeitangaben unrichtig.

Von Atlantis hat man nie Spuren gefunden. Und doch lebt es in der Erinnerung der Menschheit fort. Sind die Spuren durch eine Zustandsveränderung der Materie ausgelöscht worden? Auch andere archäologische Rätsel könnten sich bei einer solchen Annahme aufklären.

Das Aussterben von Arten und das Auftreten neuer Spezies beruhen auf plötzlichen Veränderungen der DNA. Diese könnten mit einer Zunahme der Schwerkraft zusammenhängen. Die Saurier, von denen einige fliegen konnten, waren so riesig und dabei zugleich wendig und flink, weil die Schwerkraft damals u. U. geringer war. Fauna und Flora haben ihre Größe verloren, um sich an das höhere Gewicht anzupassen.

Die Schwerkraft und die Unbeweglichkeit sind Auswirkungen des festen Zustandes der Materie, eines Zustandes, der durch die Anziehung zu sich selbst bewirkt wird. Die starke Kernkraft und die elektromagnetische Kraft wirken dementsprechend langsam.

Im Vergleich dazu hat die schwache Kernkraft eine blitzartige Schnelligkeit. Sie führt zur Expansion, zur Ausdehnung unter anderem der organischen Moleküle unseres Körpers. Inwieweit das geschieht, hängt auch davon ab, ob wir mit ihr zusammenwirken. Sie ist Trägerin des Eros, der Liebe. Wir können den schwachen „Gesang” des Lebens wahrnehmen und uns darin selbst erkennen. Wir haben die Möglichkeit zu einer großen Emanzipation.

(Die Gedanken Giuliana Confortos wurden zusammengestellt von Gunter Friedrich)

Foto: Hermann Achenbach
2 Kommentare
  • Gisela HildebrandtBeantworten

    Die Sichtweise von Frau Giuliana Confortos hilft dabei, sich viele Zeiterscheinungen wegen der aufgezeigten Sichtweise besser erklären zu können.
    Danke, für diese Erklärungsmöglichkeiten.

  • Christoph ReicheltBeantworten

    …um so wichtiger ist es, das sensible atmosphärische System der Erde nicht länger durch das Einbringen prähistorisch eingelagerter Stoffe und Kräfte zu stören und damit letztlich zu zerstören.

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