Poesie Lyrik

Der Dichter

Diesen Artikel empfehlen:

Nicht Stolz ist es, der den Dichter zum Schreiben bewegt. Es ist ein Drängen in ihm. Etwas möchte ins Bewusstsein treten. Ein Kunstwerk will entstehen, etwas, was die Natur nicht vermag,
ein Epos,
eine Novelle,
ein Gedicht,
eine Erzählung,
Verse,
Aphorismen,
Gedankenblitze.
DER MENSCH HAT SEINEN URSPRUNG IN GOTT.
Deshalb soll auch er schöpferisch sein.
Der Dichter will den Menschen im Herzen treffen.
Das Kunstwerk will den Menschen „umkehren”, zur Umkehr bewegen,
zum Innehalten,
zum Nach-Denken großer Gedanken,
zur Einkehr.
DER MENSCH IST EIN GEDANKE GOTTES.
Der Dichter kann – in Anknüpfung an die Frühzeit unserer Kultur – Vermittler sein zwischen göttlicher Weisheit und den Menschen,
er kann Werkzeug sein,
kann die Botschaft überbringen,
in Klarheit, Einfachheit.
Seine Worte können Erinnerung wecken:
DA IST EIN GOTTESFUNKE IN MIR.
Lichtseile, Ariadne-Fäden wollen den Menschen ergreifen.
Sie verlangen nach Dichtern,
die ihnen Ausdruck geben,
die Blitze werfen
in die Seele des Menschen.
 
Gemälde von Niccolo Bambini
Kommentare

Ihr Kommentar